Nach der kürzlich erfolgten Unterzeichnung einer unverbindlichen Absichtserklärung planen Stellantis und die Dongfeng Group, ihre seit 34 Jahren bestehende Partnerschaft weiter auszubauen. Ziel ist die Gründung eines Joint Ventures mit Sitz in Europa für den Verkauf, den Vertrieb, die Produktion, den Einkauf und das Engineering von Dongfeng-Fahrzeugen mit alternativen Antrieben (NEVs). Der Fokus soll dabei zunächst auf ausgewählten europäischen Märkten liegen.
Im Rahmen des Vorhabens beabsichtigen die Partner, ein neues Joint Venture mit Sitz in Europa zu gründen, an dem Stellantis mit einer Beteiligungsquote von 51:49 beteiligt ist. Dieses hätte die Verantwortung für den Vertrieb der Premium-NEVs der Marke Voyah von Dongfeng in bestimmten europäischen Märkten und könnte das starke Netzwerk sowie die After-Sales-Expertise von Stellantis nutzen. Zudem würde das neue Unternehmen gemeinsame Einkaufs- und Engineering-Aktivitäten bündeln und dabei auf das äußerst wettbewerbsfähige chinesische NEV-Ökosystem von Dongfeng zurückgreifen.
Unter Einhaltung der europäischen Vorschriften und der Anforderungen von „Made in Europe“ erwägen die Partner außerdem die potenzielle Produktion von Dongfeng-Fahrzeugen mit alternativen Antrieben im Werk Rennes (Frankreich).
Vor wenigen Tagen hatten Stellantis und Dongfeng die Stärkung ihres langjährigen chinesischen Joint Ventures Dongfeng Peugeot Citroën Automobile Co., Ltd. (DPCA) bekannt gegeben. Ab 2027 wird DPCA in seinem Werk in Wuhan komplett neue NEVs der Marken Peugeot und Jeep® für den Export auf den Weltmarkt produzieren.
Seit seiner Gründung hat das Joint Venture DPCA in China über 6,5 Millionen Fahrzeuge der Marken Peugeot und Citroën für den Inlands- und Weltmarkt produziert.
Die Umsetzung des Projekts steht unter dem Vorbehalt der Unterzeichnung der entsprechenden Durchführungsvereinbarungen einschließlich der wirtschaftlichen und betrieblichen Grundsätze und der Erfüllung der üblichen Bedingungen und Genehmigungen. (jr)
