AUTOSAR: Erweiterung der Common Adaptive Platform Implementation

AUTOSAR und iSOFT haben eine Erweiterung der Common Adaptive Platform Implementation (CAPI) vorgestellt. Im Bild (v.l.n.r.) Thomas Rüping (AUTOSAR Chairperson), Liu Hongqian (CEO iSOFT), und Joachim Langenwalter, AUTOSAR Spokesperson.

Auf der 17. AUTOSAR Open Conference (AOC) in Shanghai haben die AUTOSAR-Partnerschaft und das chinesische Unternehmen iSOFT eine Erweiterung der Common Adaptive Platform Implementation (CAPI) angekündigt. Die Initiative soll die Umsetzung von Software-Defined Vehicles (SDV) und künftigen AI-Defined Vehicles (AIDV) beschleunigen.

CAPI ergänzt die Spezifikationen der AUTOSAR Adaptive Platform um ausführbare Softwarekomponenten und soll damit die Integration, Interoperabilität und Bereitstellung von Adaptive-Platform-Lösungen vereinfachen. Die von iSOFT beigesteuerten Komponenten umfassen produktionsnahe Softwarebausteine und Integrationsfunktionen für zentrale Rechnerarchitekturen, serviceorientierte Kommunikation und moderne Softwareentwicklungsprozesse.

Nach Angaben der Partner soll die Erweiterung die Zusammenarbeit zwischen Fahrzeugherstellern, Zulieferern, Halbleiteranbietern und Tool-Anbietern verbessern. Zudem unterstützt die Implementierung Entwicklungsansätze wie CI/CD, DevOps und MLOps sowie zentralisierte Fahrzeugarchitekturen.

Auf der Konferenz in Shanghai wird die Software in einer Demonstration auf einem Steuergerät gezeigt. Dabei kommen Ethernet-basierte Servicekommunikation und Funktionen der AUTOSAR Adaptive Platform zum Einsatz. (oe)

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