Tracetronic: KI-gestützte Erstellung von Testfällen

Was bislang noch manuellen Aufwand erforderte, lässt sich vollständig durch den ecu.test agent abdecken. (© Tracetronic)

Mit dem Release 2026.2 erweitert Tracetronic seine Testautomatisierungssoftware ecu.test um neue Funktionen für KI-gestützte Testfallgenerierung, HMI-Tests sowie die effizientere Nutzung von Testressourcen. Ein Schwerpunkt der neuen Version liegt auf dem Ausbau des ecu.test agent. Dieser ermöglicht nun einen durchgängigen Workflow von der Spezifikation über die Testfallgenerierung bis zur Trace-Analyse. Ausgehend von einer Testfall- und Trace-Aanalyse-Spezifikation können alle erforderlichen Implementierungsschritte automatisiert erstellt werden. Dazu zählen die Generierung von Testfällen, die Steuerung von Aufzeichnungen sowie die anschließende Trace-Analyse. Neu hinzugekommen sind die automatische Erzeugung von Aufnahmen und Signalen, die bisher manuell umgesetzt werden mussten.

Darüber hinaus führt ecu.test 2026.2 KI-gestützte Multimedia-Testschritte für HMI- und Webanwendungen ein. Anstelle fester Bildschirmkoordinaten können Anwender Interaktionen künftig über natürliche Sprachbeschreibungen definieren.

Eine weitere Neuerung betrifft die Konfiguration von Testumgebungen. Werden Einstellungen einer Testbench geändert, können nun gezielt nur die betroffenen Werkzeuge neu gestartet werden. Bislang erforderte jede Änderung einen Neustart der gesamten Konfiguration. Dies soll insbesondere bei umfangreichen Prüfständen die Einrichtungszeiten reduzieren.

Zudem unterstützt ecu.test 2026.2 den Start von Konfigurationen in einem Offline-Modus. Dadurch können Testfälle erstellt und bearbeitet werden, ohne die zugrunde liegende Testressource, etwa einen HiL-Prüfstand, zu belegen. (oe)

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