Autonome Fahrfunktionen werden häufig mit Künstlicher Intelligenz und Sensorik in Verbindung gebracht. Nach Ansicht von Davy Brown, VP und CTO Transportation bei TE Connectivity, liegt der eigentliche Schlüssel jedoch in der Datenkonnektivität. Erst die zuverlässige Erfassung, Übertragung und Verarbeitung der stetig wachsenden Datenmengen aus Kameras, Radar- und Lidarsensoren ermöglicht moderne ADAS- und Automatisierungsfunktionen.

Davy Brown ist VP und CTO des Geschäftsbereichs „Transportation Solutions“ bei TE. In dieser Funktion ist er für die strategische Ausrichtung der weltweiten Entwicklung sowie für Produktforschung und -innovation in den Geschäftsbereichen Automobil, Industrie, Transport sowie Sensoren verantwortlich. (© TE Connectivity)
Der Beitrag beschreibt den Wandel von klassischen Fahrzeugnetzwerken hin zu zonalen E/E-Architekturen mit Hochleistungsrechnern und Ethernet-basierten Kommunikationsstrukturen. Damit steigen die Anforderungen an Steckverbinder, Kabel und Datenübertragungssysteme, die hohe Bandbreiten unter den rauen Umgebungsbedingungen im Fahrzeug sicherstellen müssen.
Gleichzeitig bildet die Datenkonnektivität die Grundlage für Over-the-Air-Updates, Ferndiagnosen, Predictive Maintenance und weitere Funktionen softwaredefinierter Fahrzeuge. Mit Blick auf V2X-Kommunikation und automatisiertes Fahren sieht der Autor die Fahrzeugvernetzung daher als eine der zentralen Basistechnologien zukünftiger Mobilitätskonzepte. (oe)
