Schaeffler richtet vom 15. – 17. Juni 2026 in Bühl das 13. Automotive Symposium aus. Die Kundenveranstaltung dient als Plattform für den Austausch zu aktuellen Entwicklungen in der Fahrzeugtechnik und findet im Vierjahresrhythmus statt. Im Mittelpunkt stehen Lösungen für Pkw, Nutzfahrzeuge und Zweiräder, die in mehrere Technologiebereiche gegliedert sind.
Ein inhaltlicher Schwerpunkt liegt dieses Jahr auf E/E- und Softwarearchitekturen für softwaredefinierte Fahrzeuge. Schaeffler stellt hierzu Ansätze für zentrale und zonale E/E-Architekturen vor. Diese basieren auf leistungsfähigen Recheneinheiten wie Multi-Domain-Controllern und nutzen unter anderem Ethernet-basierte Kommunikationsstrukturen. Ziel ist es, die Anzahl verteilter Steuergeräte zu reduzieren und Funktionen stärker softwareseitig zu bündeln.
Das vorgestellte Portfolio umfasst Komponenten entlang der gesamten Systemkette, darunter Sensoren, Aktuatoren, Steuergeräte sowie Subsysteme für Nieder- und Hochvoltbordnetze. Ergänzt wird dies durch Konzepte für skalierbare Bordnetzarchitekturen, einschließlich 48-Volt-Systemen und leistungselektronischen Komponenten.
Ein weiterer Fokus liegt auf sicherheitskritischen Funktionen wie Steer-by-Wire-Systemen, die mit redundanten Architekturen umgesetzt werden. Diese bilden eine Grundlage für hochintegrierte Fahrzeugfunktionen und sollen die Umsetzung komplexer Softwarefunktionen im Fahrzeug unterstützen.
Mit den vorgestellten Ansätzen adressiert Schaeffler die zunehmende Integration von Software und Elektronik in der Fahrzeugentwicklung sowie die Anforderungen an skalierbare und zentralisierte Systemarchitekturen. (oe)
