Die Pkw-Inlandsproduktion belief sich im April auf 352.400 Einheiten, wie der VDA meldet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entsprach das einem Rückgang von knapp 4 Prozent Im Vergleich zum Vorjahresmonat entsprach dies einem Rückgang von knapp 4 %. Damit wurden in den ersten vier Monaten 1,42 Millionen Pkw in Deutschland hergestellt, was einem Rückgang von knapp 2 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum entspricht. Das Vorkrisenniveau wird weiterhin deutlich unterschritten. Die Produktion liegt nach den ersten vier Monaten 15 % unter dem Level des Jahres 2019.
Es liegen nun auch die detaillierten Produktionsdaten für das erste Quartal vor. Während die Fertigung von Pkw mit Verbrennungsmotor um 2 % auf 749.400 Einheiten zurückging, stieg die Herstellung von Pkw mit Elektroantrieb leicht auf 422.700 Fahrzeuge. Dabei wuchs die Produktion von rein batterieelektrischen Pkw (BEV) um ein % auf 319.600 Fahrzeuge, während Plug-in-Hybride (PHEV) mit 103 100 Pkw das hohe Vorjahresniveau halten konnten. Mit einem BEV-Anteil von 29,9 % und einem PHEV-Anteil von 9,6 % wurden im 1. Quartal jeweils Rekordwerte erreicht, was den Anteil an der Inlandsproduktion betrifft.
Der Export unterschritt im April mit 270.400 Einheiten den Wert des Vorjahresmonats um drei %. Seit Januar wurden 1,08 Millionen Pkw exportiert, das sind 2 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Trotz zunehmender Handelserschwernisse gehen weiterhin mehr als drei Viertel der im Inland gefertigten Pkw ins Ausland (Exportquote: 76 %).
Die Auftragseingänge aus dem Inland stiegen im April um 9 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Gleichzeitig lagen die Bestellungen aus dem Ausland um 18 % unter dem Vorjahreswert. Insgesamt wurden im April damit 15 % weniger Orders registriert als im April 2025.
Im April stieg die Zahl der Pkw-Registrierungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um drei % auf ein Volumen von 249.200 Einheiten. In den ersten vier Monaten des Jahres wurden insgesamt 948.600 Einheiten neu angemeldet, was einem Anstieg von 5 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum entspricht. Das Vorkrisenniveau wird auch hier deutlich unterschritten. Der Markt liegt nach den ersten vier Monaten um gut 20 % unter dem Niveau von 2019. (jr)
