Inchron: Version 4.0 der ChronSuite

Die Version 4.0 des Toolkits für Timing-Analysen von Inchron unterstützt nun nativ die „AUTOSAR Classic“-Plattform. Darüber hinaus bietet sie eine überarbeitete Visualisierungs-Engine sowie leistungsstarke, neue Workflows für die messwertgesteuerte Modellierung und die CI/CD-Integration.

Folgende Neuerungen sind in der Version 4.0 enthalten:

  • Native Unterstützung der AUTOSAR Classic-Plattform: Die Simulation des AUTOSAR-Betriebssystems und der Runtime Environment (RTE) ermöglicht eine hochgenaue Prognose von CPU-Auslastung, Timing und Scheduling-Verhalten – bereits in einer frühen Entwicklungsphase und ohne Hardware. Ein neuer ARXML-Importassistent führt direkt von der Architekturbeschreibung zur ausführbaren Simulation. Ergänzend überprüft ein neuer reiner Editor-Modus die Simulationsreife der ARXML-Dateien.
  • Schnellere, flüssigere Trace-Analyse: Eine komplett überarbeitete chronVIEW-Rendering-Engine ermöglicht eine schnelle und flüssige Analyse großer und komplexer Traces.
  • Messungsgesteuerte Modellierung: Reale Trace-Daten lassen sich direkt in das Modell einspeisen, während die Ausführungszeiten anhand der gemessenen Statistiken automatisch aktualisiert werden. Dies ist sowohl interaktiv als auch über das neue Befehlszeilentool „extractTiming“ möglich.
  • Entwickelt für CI/CD und die Cloud: Mit der statischen Modellvalidierung (neue Option „chronSIM –validate“), der Rückverfolgbarkeit von Testläufen und dem Trace-Upload über die REST-API bietet chronSUITE Funktionen für den Einsatz in automatisierten Pipelines und containerisierten Umgebungen.
  • Sichere Projektfreigabe: Eine neue Funktion zur Projektverschleierung anonymisiert sensible Modelldaten, während alle simulationskritischen Elemente beibehalten werden.
  • Leistungsstarke Filterung von Ereignis-Labels: Über ein neues Dialogfeld zur Konfiguration von Ereignis-Labels können Sie Trace-Ereignisse anhand flexibler, regelbasierter Kriterien filtern, ausblenden und hervorheben.

(jr)

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