Die Technische Universität München (TUM) erweitert ihr Weiterbildungsangebot für Top-Entscheider aus der Wirtschaft: Mit der neuen Board Academy richtet sich das TUM Institute for LifeLong Learning gezielt an Mitglieder von Aufsichtsräten, Vorständen und Geschäftsführungen. Im Fokus stehen aktuelle Deeptech-Entwicklungen, deren wirtschaftliche Relevanz sowie die strategischen Konsequenzen für Unternehmen. Nach Angaben der TUM soll die Board Academy insbesondere Orientierung in einem zunehmend komplexen Umfeld bieten.
Das Programm verbindet Technologieeinblicke mit Managementperspektiven. Teilnehmer erhalten direkten Zugang zu Forschungsumgebungen der TUM, darunter Labore für Robotik, Künstliche Intelligenz und Quantentechnologie. Führende Wissenschaftler erläutern dort den aktuellen Stand der Forschung und diskutieren gemeinsam mit den Teilnehmern mögliche Auswirkungen auf Geschäftsmodelle, Wettbewerbsdynamiken und Transformationsprozesse.
„Wir ermöglichen einen Reality-Check und zugleich einen Blick in die Zukunft“, sagt Prof. Claudia Peus, geschäftsführende Vizepräsidentin für Talentmanagement und Diversity der TUM sowie Direktorin des Instituts.
Kernformat der Initiative ist das zweitägige „Board Forum“. Dort werden Technologie-Impulse aus der Forschung mit Fallstudien und Diskussionsrunden kombiniert. Neben Wissenschaftlern wirken Führungskräfte aus Industrie, Start-ups, Politik und öffentlichen Institutionen mit. Die TUM setzt dabei bewusst auf einen vertraulichen Rahmen für den Austausch zwischen Entscheidern.
Neben dem jährlichen Board Forum plant die TUM weitere Formate, darunter kompakte „Technology Insights“ auf dem Campus, schriftliche „Board Briefings“ sowie den Podcast „The Board Perspective“. Die Inhalte sollen kontinuierlich gemeinsam mit erfahrenen Aufsichtsräten und Vorständen weiterentwickelt werden. (oe)
