Ab 2027 soll die Cloud-Enhanced Advanced Driver Assist-Technologie von Mobileye in ausgewählten Fahrzeugmodellen des Automobilkonzerns Stellantis zum Einsatz kommen. Grundlage ist die cloudbasierte Road Experience Management (REM)-Technologie, die durch anonymisierte Fahrzeugdaten die Leistungsfähigkeit moderner Fahrerassistenzsysteme verbessert.
REM nutzt die Frontkamera von mit dem EyeQ-Prozessor von Mobileye ausgestatteten Fahrzeugen, um Informationen über Straßenverlauf, Fahrspuren, Verkehrszeichen und weitere Infrastrukturelemente zu erfassen. Die anonymisierten Daten werden in der Cloud zu einer kontinuierlich aktualisierten digitalen Straßenkarte verarbeitet und den Fahrzeugen wieder zur Verfügung gestellt. Dadurch lassen sich Funktionen wie Spurführung auf unmarkierten Straßen sowie freihändiges Fahren unter Fahrerüberwachung in definierten Einsatzbereichen verbessern. Die ersten Anwendungen sind ab 2027 für ausgewählte Fahrzeugmodelle in den USA vorgesehen, weitere Märkte sollen folgen.
Nach Angaben von Mobileye deckt das REM-Netzwerk bereits mehr als 95 Prozent der öffentlichen Straßen in Europa und den USA ab. Fünf der zehn größten Automobilhersteller weltweit liefern Daten für die Plattform, die im vergangenen Jahr Informationen aus mehr als acht Millionen Fahrzeugen und über 34 Milliarden gefahrenen Meilen verarbeitet hat. (oe)
