Anwender von Keysights Designsoftware ADS 2027 können nun ihre Large Language Models (LLMs) und KI-Agenten nutzen, um Designs zu erstellen und zu optimieren. Dabei validieren die Keysight-Tools kontinuierlich die Fortschritte der Agenten.
Teams können Arbeitsabläufe als Makros aufzeichnen, aus denen die Agenten lernen, und grafische Designs in maschinenlesbaren Code umwandeln. MCP-Server (Model Context Protocol) verbinden die Agenten mit der Software und unterstützen LLMs und Agenten bei der Interaktion mit ADS.
Der Entwickler kann eine Anfrage in natürlicher Sprache stellen, woraufhin der Agent die entsprechende Aufgabe in ADS ausführt. Die MCP-Server stellen dem Agenten von Keysight entwickelte und dokumentierte Fähigkeiten und Tools zur Verfügung, mit denen sich spezifische HF-Aufgaben konsistent ausführen lassen. Dadurch werden Abweichungen reduziert, die entstehen können, weil KI-Inferenzmodelle Antworten auf statistischer Basis generieren. Anschließend führt der Agent eine Keysight-Simulation durch, um sein Ergebnis zu validieren.
Die wichtigsten Vorteile sind:
- Schaffung eines offenen Ökosystems für agentenbasierte Workflows. Die MCP-Server arbeiten mit KI-Assistenten und LLMs, die Unternehmen bereits einsetzen, sowie mit Tools verschiedener Anbieter im selben Workflow.
- Verkürzte und erweiterte Designzyklen: Agenten übernehmen wiederkehrende Einrichtungs- und Simulationsschritte in ADS. Dadurch können Entwickler mehr Szenarien untersuchen, optimierte Designs entwickeln und die Markteinführungszeit verkürzen.
- Verbesserung des Zugangs zu Entwicklungswissen: In ADS aufgezeichnete Makros erfassen die Methoden erfahrener Entwickler und machen diese teamübergreifend wiederverwendbar.
(jr)
