Der Fachartikel von Daniel Wölfel (Produktmanager für den Diagnosetester vInspect bei Vector Informatik) beschreibt die Anforderungen an Diagnosetester im Zeitalter softwaredefinierter Fahrzeuge. Erschienen ist der Beitrag im Fachmagazin Hanser automotive.
Wachsende Softwareumfänge, eine zunehmende Variantenvielfalt und global verteilte Servicenetze erfordern flexibel konfigurierbare, rollenbasierte und offline-fähige Plattformen. Zentrale Datenverwaltung, kontrollierte Software-Updates und die Integration bestehender IT-Systeme sollen Diagnoseprozesse vereinfachen und Fehlerrisiken reduzieren. Am Beispiel der Plattform vInspect von Vector Informatik erläutert der Autor, wie individuell konfigurierbare Dashboards, eine Anbindung an bestehende Identitätsmanagementsysteme und ein zentrales Backend umgesetzt werden können. Automatisierte Steuergeräte-Updates greifen auf den erkannten Softwarestand zurück und stellen passende Pakete bereit. Gleichzeitig fließen Fehlercodes, Messwerte und Serviceereignisse strukturiert zurück ins Backend. Diese Daten können für Remote Support, die Erkennung von Serienfehlern, digitale Zwillinge und vorausschauende Wartung genutzt werden. Der Beitrag zeigt außerdem, wie OEMs und Systemlieferanten Diagnoselösungen unter eigener Marke vermarkten und über Lizenzmodelle als eigenständiges Geschäftsmodell anbieten können. (oe)
