ST: 1,1-MP-Bildsensor für Fahrer- und Insassenüberwachung

Der VD56GA bietet eine 2,5-MP-Performance, eine um 35 % höhere MTF-Schärfe sowie eine rund 60 % höhere Quanteneffizienz als sein Vorgänger. © STMicroelectronis

Der 1,1-MP-Bildsensor VD56GA wurde von STMicroelctronics für die Infrarot-In-Cabin-Erfassung konzipiert und zeichnet sich durch eine kompakte Sensorarchitektur, eine hohe Infrarotempfindlichkeit sowie integrierte Bildverarbeitungsfunktionen aus. Zu diesen Funktionen gehören unter anderem Spiegeln, Zuschneiden, Dunkelkalibrierung, Auto-Exposure und stückweise lineare Verarbeitung.

Die Unterstützung sowohl von RAW- als auch von YUV-Ausgabeformaten gibt OEMs und Tier-1-Zulieferern Flexibilität über verschiedene elektronische Architekturen und Softwareumgebungen hinweg. Dadurch wird die Anpassung des Bauteils an eine breite Palette von Implementierungsstrategien erleichtert.

Die hohe Bildleistung des Sensors ermöglicht zudem den Einsatz kostengünstigerer Optiken, einer vereinfachten Infrarotbeleuchtung und weniger anspruchsvoller optischer Filter, sodass sich günstigere Kameramodule realisieren lassen.

Der VD56GA nutzt eine neue, für Infrarotbildgebung optimierte, rückseitig belichtete Pixelarchitektur (ST DeepNIR). Mit einer um 35 % höheren MTF-Schärfe (Modulation Transfer Function) und einer um nahezu 60 % höheren Quanteneffizienz als die vorherige Generation ist das Bauteil nach Herstellerangaben derzeit der einzige Sensor seiner Klasse, der dieses Niveau an kombinierter optischer Auflösung und Infrarotempfindlichkeit erreicht. Somit ist der Einsatz der Kamera auch unter ungünstigen Bedingungen, etwa hinter Displays, möglich.

Der Sensor ist in einem kompakten 3,7 mm × 3,2 mm großen CSP-Gehäuse untergebracht und ab sofort in Musterstückzahlen verfügbar. (jr)

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