Der Anteil der Neuzulassungen mit alternativen Antrieben am Gesamtzulassungsvolumen von 1.484.393 Personenkraftwagen (Pkw) im ersten Halbjahr 2026 erreichte laut KBA mit 966.085 Neuwagen in Deutschland insgesamt einen Anteil von 65,1 Prozent. Die Anzahl alternativ angetriebener Neuwagen (Elektro (BEV), Hybrid, Plug-in, Brennstoffzelle, Gas, Wasserstoff) überstieg das Niveau des Vorjahres nach Ablauf des ersten Halbjahres 2026 somit um +21,7 Prozent.
Von den insgesamt neu zugelassenen Fahrzeugen waren 531.808 mit einem Elektroantrieb (Elektro (BEV), Plug-in, Brennstoffzelle) ausgestattet, was einem Anteil von 35,8 Prozent entsprach. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen die Neuzulassungen mit dieser Antriebsart damit um +37,2 Prozent.
368.006 Elektro (BEV) Pkw wurden im Berichtszeitraum neu zugelassen. Das entsprach einem Anteil von 24,8 Prozent am Gesamtzulassungsvolumen und einem Plus von 48,0 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Unter den deutschen Herstellern mit den meisten neu zugelassenen Fahrzeugen mit alternativen Antrieben führt VW mit insgesamt 132.066 zugelassenen Fahrzeugen in den ersten sechs Monaten 2026 weiter unangefochten die Liste in dieser Kategorie an. BMW verteidigt mit 107.059 Neuzulassungen erneut die 2. Position aus dem Vormonat, weiterhin gefolgt von Mercedes mit insgesamt 102.460 zugelassenen Fahrzeugen mit alternativen Antrieben.
84,5 % der gesamten Flotte von BMW war im Zeitraum mit alternativen Antrieben ausgestattet. Die Bayern haben damit noch vor Mercedes (81,3 %) und Porsche (71,1 %) die Flotte mit dem größten Anteil an Fahrzeugen mit alternativen Antrieben.
Bei den Importmarken gab es bei den Top 3 keine Änderung gegenüber der Reihenfolge nach den Zulassungszahlen in den ersten fünf Monaten 2026: Škoda konnte mit 50.407 noch vor Seat (36.740) mit den meisten Neuzulassungen mit alternativen Antrieben unter den Importmarken die Nummer 1 verteidigen. Auf Platz drei ist wieder Toyota zu finden (28.354).
Bei den deutschen Herstellern konnte VW mit 49.495 Einheiten in den ersten fünf Monaten die meisten Neuzulassungen batterieelektrischer Fahrzeuge (BEV) verzeichnen. BMW hat mit 30.943 Neuzulassungen Platz 2 eingenommen. Mercedes belegt mit 26.133 BEV-Neuzulassungen zum zweiten Mal in Folge dendritten Platz.
Bei den Importmarken mit den meisten BEV-Zulassungen belegten Skoda, Tesla und Seat die Podestplätze mit 36.654, 28.857 bzw. 17.432 Einheiten, wie schon in den Y2D-Bilanzen der beiden Vormonate.
Die Wachstumsrate der BEV-Neuzulassungen von BYD ging weiter zurück. Während die Chinesen in den ersten beiden Monaten 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum noch ein Wachstum von 979 % verzeichnen konnten, schrumpfte der Zuwachs im ersten Quartal auf 339,2 %, nach den ersten vier Monaten auf 204,5 % und nach fünf Monaten auf 147,7 %. Die Halbjahresbilanz des KBA weist für das erste Halbjahr 2026 mit 10.381 Neuzulassungen nur noch ein Wachstum von 128,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum aus.
Xpeng kommt auf 3.357 BEV-Fahrzeuge (im Vorjahreszeitraum waren es 1.065) und Leapmotor legt deutlich zu:7.798 BEV-Neuzulassungen (im Vorjahreszeitraum waren es 1.844), was einem Zuwachs von +322,9 % entspricht.
Für Tesla geht es weiter bergauf. Konnte das Unternehmen gegenüber dem enttäuschenden Vorjahr in den ersten vier Monaten 2026 schon einem Plus von 174,5 % verzeichnen, weist das KBA für die ersten fünf Monaten 21.089 BEV-Neuzulassungen in Deutschland aus und 28.857 für das erste Halbjahr – was gegenüber dem Vorjahreszeitraum einem Plus von 215 Prozent entspricht. (jr)
