Kommunikationssystem für intelligente Batteriezellen

Die Platine enthält den Schaltkreis, mit dem die Forschenden Sensordaten über die vorhandenen Stromanschlüsse einer Batteriezelle übertragen. Die Batteriezelle befindet sich im Hintergrund. (© Christina Anders, Uni Kiel)

Ein Forschungsteam der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) hat ein Kommunikationsverfahren entwickelt, mit dem Sensoren im Inneren von Batteriezellen Messdaten ohne zusätzliche Datenleitungen an das Batteriemanagementsystem übertragen können. Das Konzept nutzt die bereits vorhandenen Stromleitungen und die Leistungselektronik der Batterie für die Datenübertragung. Dadurch sollen sich intelligente Batteriezellen mit geringerem Integrationsaufwand realisieren lassen. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift Communications Engineering veröffentlicht.

Ein miniaturisierter Schaltkreis innerhalb der Batteriezelle digitalisiert die Sensordaten und überträgt sie über dieselben elektrischen Anschlüsse, die bereits für das Laden und Entladen der Batterie genutzt werden. Separate Datenleitungen entfallen. Darüber hinaus eröffnet die direkte Erfassung von Messgrößen im Zellinneren neue Möglichkeiten für das Batteriemanagement. (oe)

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