Lauterbach: Neue Debug- und Trace-Lösungen auf der embedded world 2026

Lauterbach präsentiert auf der embedded world 2026 (Halle 4, Stand 210) neue Funktionen seiner TRACE32-Debug- und Trace-Werkzeuge für Embedded-Systeme. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung einer stärker softwarezentrierten und KI-gestützten Entwicklung. Die gezeigten Lösungen sollen Entwicklungsprozesse beschleunigen, die Fehlersuche vereinfachen und die Verifikation sicherheitskritischer Software verbessern.

Ein Schwerpunkt liegt auf durchgängigen Entwicklungsabläufen vom virtuellen Prototyp bis zur realen Hardware. Gemeinsam mit Partnern wie NXP Semiconductors, Synopsys und Corellium demonstriert Lauterbach Debugging-Workflows, die sowohl cloudbasierte virtuelle Targets als auch physische Chips unterstützen. Dadurch sollen Entwickler Software bereits in frühen Phasen testen und später ohne Werkzeugwechsel auf reale Systeme übertragen können.

Für softwaredefinierte Fahrzeuge werden virtualisierte Entwicklungsumgebungen gezeigt, in denen Hypervisor-basierte Isolation, AUTOSAR-Software und Automotive-Betriebssysteme analysiert werden können. In Kooperation mit Vector Informatik wird außerdem Remote-Debugging über Cloud-Infrastrukturen vorgestellt.

Weitere Demonstrationen auf dem Stand betreffen den Einsatz der Werkzeuge in RISC-V-basierten Entwicklungsumgebungen sowie bei heterogenen Mehrkernsystemen. Dabei wird unter anderem die Analyse von Hochleistungs-SoCs und Linux-basierten Systemen gezeigt. Ergänzend demonstriert Lauterbach gemeinsam mit Partnern Verfahren zur Code-Coverage-Analyse und zum Debugging gemischter Softwareprojekte, etwa mit C und Rust oder C und Ada, um Anforderungen funktionaler Sicherheit in sicherheitskritischen Anwendungen zu unterstützen. (oe)

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