Das Forschungsprojekt „just better DATA“ (jbDATA) ist nach dreijähriger Laufzeit abgeschlossen. Die beteiligten Unternehmen und Forschungseinrichtungen entwickelten Methoden, um Fahrzeugdaten gezielter zu erfassen, bereits im Fahrzeug auszuwerten und relevante Verkehrssituationen für die Entwicklung automatisierter Fahrfunktionen zu identifizieren.
Ein Ergebnis des Projekts ist ein öffentlich verfügbarer multimodaler Datensatz für die Analyse und Validierung von Wahrnehmungssystemen. Er umfasst Kamera-, Radar- und Lidar-Daten aus Versuchsfahrzeugen der Projektpartner AVL, b-plus und FZI. Die Datensätze sollen Forschung und Industrie unter anderem bei Robustheitsanalysen und der Bewertung KI-basierter Perzeptionssysteme unterstützen. Vor allem der Fokus auf seltenen, sicherheitskritischen und bislang unterrepräsentierten Verkehrssituationen hebt ihn von anderen öffentlichen Datensätzen ab. Ergänzt wird der Datensatz durch hochwertige Ground-Truth-Annotationen und Pseudolabels auf Basis von ASAM OpenLabel. Der Datensatz steht ab sofort auf der Projektwebsite zur Verfügung. (oe)
