Vector und QNX stellen gemeinsame Software-Entwicklungsplattform vor

Die Plattform kombiniert das sicherheitszertifizierte Echtzeitbetriebssystem von QNX mit der vorintegrierten Middleware von Vector und schafft so eine robuste, produktionsreife Softwarebasis für High-Performance-Computing (HPC). (© Vector Informatik)

Alloy Kore ist eine neue Foundational Vehicle Software Platform für softwaredefinierte Fahrzeuge, die darauf abzielt, Komplexität zu reduzieren und die Entwicklung moderner Fahrzeugarchitekturen deutlich zu vereinfachen. Die Plattform wurde gemeinsam von Vector und QNX entwickelt und stellt eine einheitliche, sicherheits- und sicherheitszertifizierte Basis bereit, auf der sich Fahrzeugsoftware effizient entwickeln, integrieren und über mehrere Fahrzeuggenerationen hinweg betreiben lässt.

Kern von Alloy Kore ist die Kombination des sicherheitszertifizierten Echtzeitbetriebssystems von QNX mit der vorintegrierten Middleware von Vector. Daraus entsteht eine produktionsreife Softwareplattform für zentrale Hochleistungsrechner im Fahrzeug, die sowohl hohe Performance als auch eine klare, konsistente Architektur bietet. Durch offene und standardisierte Schnittstellen lässt sich die Plattform nahtlos in bestehende Steuergeräte-, Domänen- und Fahrzeugarchitekturen integrieren und unterstützt skalierbare Entwicklungen für heutige und zukünftige SDVs.

Alloy Kore ist von Grund auf auf funktionale Sicherheit und Cybersecurity ausgelegt und erfüllt relevante Normen wie ISO 26262 bis ASIL D sowie ISO/SAE 21434. Die vorintegrierte Struktur reduziert den Aufwand für die Zusammenführung einzelner Softwarebausteine erheblich und verkürzt Entwicklungs- und Integrationszeiten. Gleichzeitig ermöglicht die Plattform, Hardware- und Software-Zyklen stärker zu entkoppeln, sodass neue Funktionen schneller eingeführt und aktualisiert werden können.

Mehrere Fahrzeughersteller, darunter auch Mercedes-Benz, evaluieren Alloy Kore bereits für den Einsatz in zentralisierten HPC-Steuergeräten. Ziel ist es, Software skalierbarer bereitzustellen, die Einführung neuer Funktionen zu beschleunigen und Entwicklungsressourcen stärker auf differenzierende Innovationen statt auf grundlegende Systemintegration zu konzentrieren. (oe)

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