Texas Instruments (TI) hat mit dem TMCS2100-Q1 einen Halleffekt-Stromsensor für Traktionsinverter in Hybrid- und Elektrofahrzeugen vorgestellt. Die multiaxiale Sensorarchitektur reduziert die Empfindlichkeit gegenüber mechanischen Toleranzen, Vibrationen und magnetischem Übersprechen. Der Sensor erfasst Magnetfelder gleichzeitig in horizontaler und vertikaler Richtung und kombiniert die Messwerte mit einem proprietären Algorithmus. Nach Angaben von TI erreicht der Baustein dadurch eine bis zu 20-mal höhere Genauigkeit als vergleichbare kernlose Ein-Achsen-Lösungen.

Blockdiagramm des Halleffekt-Stromsensors. (© Texas Instruments)
Der Verschiebungsfehler liegt laut Hersteller bei weniger als 1 Prozent bei einer Bewegung von 0,4 mm beziehungsweise bei 0,25 Prozent bei 0,1 mm. Damit soll sich die Strommessung insbesondere für moderne Traktionsinverter mit hohen Anforderungen an Effizienz und Leistungsdichte verbessern. Die präzisere Stromerfassung unterstützt zudem eine genauere Drehmomentregelung und verbessert damit Effizienz, Fahrverhalten und Reichweite von Elektrofahrzeugen. Der TMCS2100-Q1 ist laut TI ab sofort in Produktionsstückzahlen auf Anfrage erhältlich. (oe)
