Der Anteil der Neuzulassungen mit alternativen Antrieben am Gesamtzulassungsvolumen von 1.188.015 Pkw seit Jahresbeginn bis einschließlich Mai erreichte mit 764.379 Neuwagen laut KBA in Deutschland insgesamt einen Anteil von 64,3 Prozent. Die Anzahl alternativ angetriebener Neuwagen (Elektro (BEV), Hybrid, Plug-in, Brennstoffzelle, Gas, Wasserstoff) überstieg das Niveau des Vorjahres nach den ersten fünf Zulassungsmonaten des Jahres 2026 somit um +18,2 Prozent.
Von den insgesamt neu zugelassenen Fahrzeugen waren 415.538 mit einem Elektroantrieb (Elektro (BEV), Plug-in, Brennstoffzelle) ausgestattet, was einen Anteil von 35,0 Prozent entspricht. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg diese Zahl damit um +32,0 Prozent.
283.949 Elektro-Pkw (BEV) wurden im Berichtszeitraum neu zugelassen. Das entspricht einem Anteil von 23,9 Prozent am Gesamtzulassungsvolumen und einem Plus von 40,9 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Unter den deutschen Herstellern mit den meisten neu zugelassenen Fahrzeugen mit alternativen Antrieben führt VW mit insgesamt 106.677 zugelassenen Fahrzeugen in den ersten fünf Monaten 2026 weiter unangefochten die Liste in dieser Kategorie an. BMW verteidigt mit 84.832 Neuzulassungen erneut die 2. Position aus dem Vormonat, weiterhin gefolgt von Mercedes mit insgesamt 83.149 zugelassenen Fahrzeugen mit alternativen Antrieben.
84,3 % der gesamten Flotte von BMW war im Zeitraum mit alternativen Antrieben ausgestattet. Die Bayern haben damit noch vor Mercedes (81,3 %) und Porsche (70,2 %) die Flotte mit dem größten Anteil an Fahrzeugen mit alternativen Antrieben.
Bei den Importmarken gab es bei den Top 3 keine Änderung gegenüber der Reihenfolge nach den Zulassungszahlen in den ersten vier Monaten 2026: Škoda konnte mit 40.863 noch vor Seat (28.073) mit den meisten Neuzulassungen mit alternativen Antrieben unter den Importmarken die Nummer 1 verteidigen. Auf Platz drei ist wieder Toyota zu finden (22.858).
Bei den deutschen Herstellern konnte VW mit 40.784 Einheiten in den ersten fünf Monaten die meisten Neuzulassungen batterieelektrischer Fahrzeuge (BEV) verzeichnen. BMW hat mit 23.238 Neuzulassungen Platz 2 eingenommen. Mercedes hat mit 20.203 BEV-Neuzulassungen Audi vom dritten Platz verdrängt.
Bei den Importmarken mit den meisten BEV-Zulassungen belegten Skoda, Tesla und Seat erneut die Podestplätze mit 29.945, 21.089 bzw. 12.861 Einheiten.
Die Wachstumsrate bei den BEV-Neuzulassungen gingen bei BYD weiter zurück. Konnten die Chinesen in den ersten beiden Monaten 2026 gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum noch um 979 % zulegen, schrumpfte der Zuwachs im ersten Quartal auf +339,2 %, nach den ersten vier Monaten 2026 auf 204,5 % und liegen nach fünf Monaten kumuliert bei +147,7 %.
Xpeng kommt auf 2.435 BEV-Fahrzeuge (im Vorjahreszeitraum waren es 825) und Leapmotor auf 5.274 BEV-Neuzulassungen (im Vorjahreszeitraum waren es 1.368)
Für Tesla geht es weiter bergauf. Konnte das Unternehmen gegenüber dem enttäuschenden Vorjahr in den ersten vier Monaten 2026 schon einem Plus von 174,5 % verzeichnen, weist das KBA für die ersten fünf Monaten 21.089 BEV-Neuzulassungen in Deutschland aus – was gegenüber dem Vorjahreszeitraum einem Plus von 200 Prozent entspricht. (jr)
