212.563 Pkw wurden laut KBA in Deutschland im August 2026 neu zugelassen, was einem Anstieg von 2,6 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat entspricht. Die privaten Neuzulassungen legten im Berichtsmonat um 16,9 Prozent zu und machten 40,5 Prozent aus. Die Neuzulassungen für gewerbliche Halter sanken um 5,3 Prozent, ihr Anteil betrug 59,4 Prozent. Insgesamt wurden in den ersten acht Monaten des Jahres 4,8 Prozent mehr Pkw neu zugelassen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Unter den deutschen Marken wies Smart mit 18,9 Prozent den stärksten Zuwachs im August auf und erreichte einen Neuzulassungsanteil von 0,2 Prozent. Auch die Marken Mercedes (+8,0 %/+9,7 %) und BMW (+2,0 %/+8,9 %) konnten Zugewinne erzielen. Die Marken MINI (-0,6 %/1,3 %), Ford (-3,8 %/4,2 %), Opel (-8,7 %/4,7 %), Porsche (-10,0 %/0,7 %), VW (-14,0 %/15,2 %), Audi (-16,5 %/6,0 %) und MAN (-51,0 %/0,0 %) verbuchten hingegen sinkende Zulassungszahlen. Trotz des Rückgangs war VW mit einem Anteil von 15,2 Prozent die deutsche Marke mit dem größten Neuzulassungsvolumen.
Bei den Importmarken mit mindestens fünfstelligen Neuzulassungszahlen legte Škoda als volumenstärkste Marke mit 15 526 Pkw, einem Zuwachs von 7,3 Prozent und einem Anteil von 7,3 Prozent am deutlichsten zu. Skoda erwies sich zudem als anteilsstärkste Importmarke. Die zweitvolumenstärkste Marke, Seat, lag mit 11.189 Einheiten, einem Rückgang von 12,1 Prozent und einem Neuzulassungsanteil von 5,3 Prozent hinter dem Ergebnis des Vorjahresmonats. Neben Škoda konnten auch die volumenstärkeren Marken Kia (6.382 Pkw, +32,4 %, 3,0 %), BYD (5.256 Pkw, +371,8 %, 2,5 %), Renault (5.211 Pkw, +27,9 %, 2,5 %), Peugeot (4.817 Pkw, +12,4 %, 2,3 %), Citroën (4.579 Pkw, +13,0 %, 2,2 %) und Fiat (4.518 Pkw, +3,2 %, 2,1 %) ein positives Ergebnis erzielen. Die volumenstärkeren Importmarken Hyundai (7.261 Pkw, -1,7 %, 3,4 %), Toyota (5.711 Pkw, -10,1 %, 2,7 %) und Dacia (5.164 Pkw, -0,7 %, 2,4 %) verbuchten neben Seat einen Rückgang bei den Neuzulassungen.
Mit einem Anteil von 37,6 Prozent waren die SUVs das stärkste Segment. Zweistellige Anteile erreichten außerdem die Kleinwagen (14,5 %/+11,8 %) und die Kompaktklasse (11,8 %/-18,9 %). Die Minis erzielten mit +24,6 Prozent die deutlichste Steigerung (3,0 %), gefolgt von der Mittelklasse (+14,9 %/8,2 %) und der Oberen Mittelklasse (+13,5 %/5,1 %). Die Segmente Oberklasse (-26,1 %/0,4 %), Sportwagen (-23,3 %/0,4 %), Wohnmobile (-21,4 %/1,9 %), Großraum-Vans (-17,7 %/1,4 %), Geländewagen (-11,4 %/9,3 %), Minivans (-9,2 %/0,7 %) und Utilities (-0,2 %/4,8 %) lagen hingegen hinter dem Ergebnis des Vergleichsmonats zurück.
Im August 2026 waren 68.930 Neuwagen Elektro-Pkw (BEV) und erreichten einen Anteil von 32,4 Prozent. Diese Antriebsart lag mit 75,1 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahresmonats. 84.603 Neuwagen verfügten über einen hybriden Antrieb und erzielten einen Anteil von 39,8 Prozent (+2,5 %), darunter 25.406 Plug-in-Hybride (12,0 %/+6,0 %). 16,7 Prozent der Neuzulassungen waren Benzinern (35.536 Pkw) zuzurechnen, deren Anzahl im Vergleich zum Vorjahresmonat um 37,9 Prozent abnahm. Mit 22.516 Diesel-Pkw waren auch die Diesel-Pkw rückläufig (-17,3 %), ihr Anteil betrug 10,6 Prozent. 971 flüssiggasbetriebene Pkw (0,5 %; +22,1 %) wurden neu zugelassen. Für die Antriebsarten Erdgas, Wasserstoff und Brennstoffzelle (Wasserstoff) wurden keine Neuzulassungen registriert.
Der durchschnittliche CO₂-Ausstoß ging im August um 18,0 Prozent zurück und lag bei 86,0 g/km. (jr)
