Aurora: Zweite Generation der autonomen Trucks

Frontseite der zweiten Generation des schweren autonomen Lkws von Aurora. © Aurora

Aurora Innovation hat seine fahrerlosen Lkw der zweiten Generation auf den Markt gebracht. Das Unternehmen plant, die neue Flotte in seinem kommerziellen Netzwerk einzusetzen, um weitere Kunden zu bedienen. Das Netzwerk umfasst derzeit zehn fahrerlose Routen im gesamten US-amerikanischen „Sun Belt“.

Aurora brachte Lkw der Klasse 8, die mit dem „Aurora Driver“ – seinem autonomen Fahrsystem – ausgestattet waren, 2026 auf öffentlichen Straßen. Bis Ende Juni 2026 hat der „Aurora Driver” fast 440.000 Meilen (ca. 708.111 km) fahrerlos zurückgelegt. Die Erweiterung des Streckennetzes sorgt zudem für erhebliche geschäftliche Dynamik. Unterstrichen wird dies durch den jüngsten Plan eines Kunden, 500 mit dem „Aurora Driver“ ausgestattete Lkw zu erwerben.

„Der Start des fahrerlosen Betriebs im letzten Jahr hat bewiesen, dass unsere Technologie sicher auf öffentlichen Straßen eingesetzt werden kann – unsere neue Plattform bildet nun die Grundlage für den groß angelegten Einsatz“, sagte Chris Urmson, CEO und Mitbegründer von Aurora. „Der Einsatz unserer Lkw der zweiten Generation ermöglicht es uns, Hunderte autonomer Lkw auf die Straße zu bringen und sie letztendlich an mehr Kunden zu liefern.“

Die neue Flotte basiert auf dem Fahrzeug der International LT-Serie und wird ebenfalls von Auroras Hardware der nächsten Generation angetrieben. Diese ist leistungsstärker und für eine Lebensdauer von einer Million Meilen ausgelegt – entscheidende Faktoren für den groß angelegten Einsatz. Vor der Markteinführung hat Aurora den „Safety Case“ – den bewährten Maßstab für den Betrieb auf öffentlichen Straßen ohne Fahrer am Steuer – für den neuen Lkw und die Hardware abgeschlossen.

Roush, ein führender Zulieferer im Bereich der Produktentwicklung, installiert redundante Systeme und integriert die Hardware der nächsten Generation von Aurora in neue Lkw. Dies erfolgt in einer speziell für Aurora vorgesehenen Produktionsstätte in New Braunfels (Texas). Zudem haben die Unternehmen einen Umrüstungsprozess formalisiert, sodass Roush noch in diesem Jahr eine jährliche Produktionsrate von 1.000 Aurora-Lkw erreichen kann. (jr)

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