Polestar legt seinen strategischen Fokus verstärkt auf Europa, wo derzeit fast 80 % des Einzelhandelsabsatzes des Unternehmens erzielt werden. Geplant sind der Ausbau des Vertriebsnetzes und die Vorbereitung der Lokalisierung der Produktion künftiger Modelle.
Hintergrund dieser Neuausrichtung ist die Entscheidung des Bureau of Industry and Security des US-Handelsministeriums, Polestar keine Genehmigung gemäß der aktuellen „Connected Vehicle Rule“ zu erteilen, die für den Verkauf von Fahrzeugen in den USA ab dem Modelljahr 2027 gilt.
Polestar hat angekündigt, den Verkauf bestehender Lagerbestände der Modelle Polestar 3 und Polestar 4 in den USA fortzusetzen und seine Kunden weiterhin zu unterstützen, unter anderem durch den Zugang zu seinem Servicenetzwerk.
Im ersten Quartal 2026 stammten 94 % des Einzelhandelsabsatzvolumens von Polestar aus Märkten außerhalb der USA.
Michael Lohscheller, CEO von Polestar, sagte: „Die Automobilindustrie tritt in eine neue Phase ein, die von regionalen Dynamiken geprägt ist. Unsere Strategie spiegelt dies wider: Europa ist unser größter Wachstumsmotor, und wir planen, den Polestar 7 in Europa zu produzieren. Unsere Rekordumsätze im Jahr 2025 und im ersten Quartal 2026 zeigen, dass wir starke Fortschritte machen, wobei in diesem Jahr mehrere Markteinführungen in Europa stattfinden werden. Darüber hinaus werden wir weiterhin in Märkte investieren, in denen wir Wachstumschancen haben, wie Südostasien, Osteuropa, Lateinamerika und Kanada.“
