Synopsys: EDA-Entwicklung mit autonomen Engineering-Workflows

Die allgemeine Verfügbarkeit der Lösungen ist für Ende 2026 vorgesehen. Synopsys positioniert die Technologie als nächsten Schritt von KI-gestützter Entwicklungsassistenz hin zu stärker automatisierten Engineering-Workflows. (© Synopsys)

Synopsys erweitert seine Lösungen für die KI-gestützte Entwicklung von Halbleitern und komplexen Systemen um die AgentEngineer-Lösungen. Das Portfolio umfasst domänenspezifische KI-Agenten, die komplette Engineering-Workflows planen, ausführen und deren Ergebnisse bewerten können. Die Anwendungen reichen von Verifikation und Implementierung über Analog- und Fertigungsprozesse bis zu Simulation und Systemvalidierung.

Grundlage ist die Synopsys Autopilot Platform, die als Plattform für die Orchestrierung autonomer Engineering-Abläufe dient. Sie stellt unter anderem Fähigkeiten, persistente Speicherfunktionen, Telemetrie und Governance bereit. Dabei können KI-Agenten auf Entwicklungsdaten und spezialisierte Werkzeuge zugreifen und Aufgaben über mehrere Prozessschritte hinweg koordinieren.

Zu den Anwendungsfeldern gehören unter anderem Coverage Closure, Software Bring-up und Validierung, 3D-IC-Assembly, PPA-Optimierung, Analog-Layout und Design Migration sowie Maskensynthese. Die Agenten greifen dabei auf die EDA- und Simulationswerkzeuge von Synopsys sowie deren domänenspezifischen Kontext zurück. Nach Unternehmensangaben laufen derzeit mehr als 50 Kundenprojekte mit AgentEngineer und der Autopilot Platform. (oe)

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