Im Juli 2026 wurden 268.068 Pkw in Deutschland laut KBA neu zugelassen, was einem Anstieg von 1,2 % gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Die Anzahl der privaten Neuzulassungen stieg um 8,0 % auf einen Anteil von 36,8 %. Gewerbliche Neuzulassungen nahmen hingegen um 2,4 % ab. Insgesamt wurden in den ersten sieben Monaten des Jahres 5,1 % mehr Pkw neu zugelassen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Unter den deutschen Marken verzeichnete Smart im Juli 2026 eine Steigerung der Neuzulassungen um 106,6 % und kam damit auf einen Anteil von 0,3 %. MINI folgte mit einem Zulassungsplus von 19,3 % und einem Anteil von 1,7 %. Mercedes erreichte ein Plus von 8,0 % und einen Anteil von 9,9 %. MAN legte um 1,9 % zu, der Anteil betrug 0,1 %. Audi verzeichnete ein Plus von 1,5 % und einen Anteil von 6,5 %. BMW lag 0,5 % über dem Ergebnis des Vorjahresmonats und erreichte einen Anteil von 9,2 %. Rückläufig waren die Neuzulassungen bei Opel (-18,1 %/4,4 %), Ford (-17,0 %/3,6 %), VW (-7,6 %/17,9 %) und Porsche (-4,5 %/1,0 %).
Mit 17,9 Prozent entfiel der größte Anteil der Neuzulassungen erneut auf Volkswagen.
Unter den Importmarken mit einem Neuzulassungsanteil von mindestens 1,5 % erreichte BYD im Juli mit einem Zuwachs von 365,4 % den höchsten Anstieg und einen Anteil von 2,0 %. Renault verzeichnete ein Plus von 32,3 %, der Anteil betrug 2,5 %. Citroën (+23,1 %/1,7 %), Peugeot (+22,0 %/2,0 %), Fiat (+13,6 %/2,3 %) und Kia (+11,4 %/2,5 %) verzeichneten jeweils zweistellige Steigerungen der Neuzulassungen. Seat legte um 4,9 % zu und erreichte einen Anteil von 5,2 %. Toyota (-25,0 %/2,3 %), Volvo (-14,2 %/1,7 %) und Dacia (-11,2 %/2,4 %) verzeichneten hingegen zweistellige Rückgänge gegenüber dem Vergleichsmonat. Bei Hyundai zeigte sich ein Minus von 6,7 % bei einem Anteil von 3,3 %. Skoda war mit einem Anteil von 8,7 % die anteilsstärkste Importmarke.
Der größte Neuzulassungsanteil entfiel mit 35,7 % auf das Segment der SUVs, das im Berichtsmonat um 5,4 % zulegte. Es folgte die Kompaktklasse mit einem Anteil von 13,8 %, der sich nach einem Rückgang von 11,0 % ergab. Die Kleinwagen erreichten einen Anteil von 13,3 % (+9,9 %), der Anteil der Geländewagen betrug 10,2 % (-4,8 %). Den deutlichsten Zuwachs fuhren die Minis mit einem Plus von 25,0 % ein; ihr Anteil an den Neuzulassungen betrug im Juli 2,8 %. Rückläufig waren die Neuzulassungen in den Segmenten Sportwagen (–27,1 %/0,5 %), Oberklasse (–20,2 %/0,5 %), Großraum-Vans (–16,4 %/1,6 %), Wohnmobile (–15,7 %/2,2 %) und Utilities (–4,3 %/4,8 %).
Die Neuzulassungszahlen von Elektro-Pkw (BEV) legten im Berichtsmonat um 61,7 % auf 78.609 Einheiten zu. Mit einem Anteil von 29,3 % lagen sie deutlich vor den Plug-in-Hybriden, von denen 30.609 Neuzulassungen verzeichnet wurden, was einem Anteil von 11,4 % entspricht. Insgesamt wurden einschließlich der Plug-in-Hybride 105.284 Hybride neu zugelassen, was einem Anteil von 39,3 % entspricht. Die Benziner erreichten einen Anteil von 18,9 % und damit 29,7 % weniger als im Vergleichsmonat. Die dieselbetriebenen Neuwagen erreichten einen Anteil von 11,8 % (-21,8 %). Die Anzahl der flüssiggasbetriebenen Neuwagen stieg um 59,2 % auf 1.705 Einheiten, ihr Anteil betrug 0,6 %. Für erdgasbetriebene Pkw wurde im Juli eine Zulassung registriert.
Der durchschnittliche CO₂-Ausstoß ging im Juli um 15,1 % zurück und lag bei 91,2 g/km.(jr)
