STMicroelectronics hat vier kombinierte Beschleunigungs- und Drehratensensoren auf den Markt gebracht. Die Bausteine vereinen mehrachsige Beschleunigungssensoren und Gyroskope in einem Gehäuse und sind für Anwendungen wie elektronische Stabilitätskontrolle, Überschlagserkennung und weitere aktive und passive Sicherheitssysteme ausgelegt.
Die Sensorfamilie umfasst die Typen NCS1012BAEP, NCS1012CAEP, NCS1012EAEP und NCS10135AEP. Je nach Variante messen sie die Gier- oder Rollrate sowie Beschleunigungen entlang zwei oder drei Achsen. Die Drehratensensoren bieten Messbereiche von ±125, ±250 oder ±350 Grad pro Sekunde. Die Beschleunigungssensoren decken je nach Ausführung Bereiche von ±1,5 g bis ±34 g beziehungsweise ±15,5 g bis ±150 g ab.
Alle vier Bausteine erfüllen laut Hersteller die Anforderungen der ISO 26262 und verfügen über integrierte Diagnosefunktionen. Die SafeSPI-Schnittstelle ermöglicht eine unabhängige Überwachung der Sensordaten. Integrierte Filter und geringe Offsetdrift unterstützen den zuverlässigen Betrieb im Temperaturbereich von −40 bis +105 °C. Die Sensoren werden in 24-poligen QFN-Gehäusen mit Abmessungen von 6 × 6 × 1,9 mm3 gefertigt. Benetzbare Flanken erleichtern die optische Inspektion der Lötverbindungen in der automatisierten Fertigung. Nach Angaben von ST befinden sich alle vier Varianten bereits in Produktion. (oe)
