Zuken: Version 2026 der PCB-Designsoftware CR-8000

Ein Vorher-Nachher-Vergleich, der zeigt, wie „Main Path View“ die Verbindungsdichte verdeutlicht, indem es das „Rattennest“ auf der Leiterplatte herausfiltert, um die primären Verbindungen zwischen den wichtigsten Bauteilen hervorzuheben. © Zuken

Die ab sofort verfügbare Version 2026 der Entwicklungsumgebung CR-8000 von Zuken erweitert die Möglichkeiten zur Automatisierung, Platzierungsanalyse und Designwiederverwendung von Schaltplänen bis zum Leiterplattenlayout.

Die Wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • Automatische Schaltplanverdrahtung (Design Gateway): Logische Verbindungen lassen sich mit wenigen Klicks definieren; die Software zeichnet automatisch übersichtliche Leitungsverläufe. Bauteile können verschoben oder neu angeordnet werden, ohne logische Verbindungen zu verlieren – die Verdrahtung wird anschließend automatisch wiederhergestellt.
  • Main Path View für bessere Übersicht (Design Force): Ein neuer Filter hebt wesentliche Hauptverbindungen zwischen zentralen Bauteilen hervor und blendet Nebensächliches aus. Das vereinfacht die Platzierungsanalyse, die Dichtebeurteilung und die Kontrolle von Stromversorgungs- sowie Abstands-Constraints spürbar.
  • KI-gestützte Designwiederverwendung (Smart Design Reuse & AI-PR): Entwickler können bewährte Bauteilanordnungen aus früheren Projekten suchen, vergleichen und direkt übernehmen.
    • Dynamic Brain: Der neue, lokal betriebene Server stellt teamübergreifendes Platzierungswissen sicher bereit, ohne dass Daten in die Cloud übertragen werden.
    • Erweitertes Routing: Neue KI-Funktionen – darunter eine Fanout-Funktion im Short-Segment-Router – vereinfachen das Führen von Anschlüssen hochpoliger Bauteile auf Innenlagen mit deutlich weniger manuellen Eingriffen.

(jr)

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