TDK stellt den rauscharmen, linearen Hall-Stromsensor-IC Micronas CUR 3020 vor, der sich sich kundenseitig programmieren lässt und für den Einsatz mit einem C-Kern-Konzentrator optimiert wurde. Der Stromsensor ist ausgelegt für Anwendungen in xEV-Traktionswechselrichtern, Zwei- und Dreirädern für den elektrifizierten Personentransport, Wechselrichtern für hohe Leistung im kW-Bereich, Batteriemanagement- und Batterietrennsystemen sowie industriellen Stromsensormodulen (CSMs). Die Wafer für den CUR 3020 werden in Deutschland, in der TDK-eigenen Fab in Freiburg i.Br. hergestellt, was eine bessere Produktionskontrolle ermöglicht und zu einer langfristigen Liefersicherheit beiträgt.
Der CUR 3020 bietet eine wählbare Bandbreite von 250 kHz oder 500 kHz. Seine Ausgangsspannung ist proportional zum anliegenden Magnetfeld. Für bidirektionale Messungen liegt die Ruhesignal-Ausgangsspannung bei 2,5 V und kann vom Anwender angepasst werden. Die Ausgangsempfindlichkeit ist über einen weiten Bereich von 4,2 bis 67,4 mV/mT programmierbar und lässt sich damit auf unterschiedliche maximale Stromstärken abstimmen. Die Genauigkeit des Sensors kann mit einer von drei Programmiermethoden erhöht werden, die im Programming Guide zum CUR 3020 beschrieben sind. Der Sensor ist in einem vierpoligen TO-92-Gehäuse (UM) verpackt und verfügt über ein hochempfindliches Hall-Element für maximale Messgenauigkeit. Mit einzeln aktivierbaren Ausgangsspannungsmodulatoren (Voltage Clamps), einer Erkennung von Unterbrechungen an Masse oder Versorgungsleitung sowie einer Übertemperaturdiagnose eignet sich der Baustein insbesondere für Automotive-Anwendungen. Die zulässige Umgebungstemperatur wurde für kurzzeitige Belastungen auf 165 °C erhöht, um den Einsatz unter den anspruchsvollen Bedingungen in xEV-Traktionswechselrichtern zu unterstützen. (oe)
