Everything-as-Code soll Kontrolle über Automotive-Softwareprojekte verbessern

Die sieben Bausteine von Everything-as-Code: Docs-, Project Configuration-, Infrastructure-, Pipeline-, Environment-, Monitoring & KPIs- und Access Management-as-Code. (© RT-RK)

Mit zunehmender Komplexität von Automotive-Software stoßen klassische Toolchains und CI/CD-Pipelines bei der Beherrschung von Entwicklungsumgebungen an Grenzen. Darauf zielt der Ansatz Everything-as-Code (XaC) von RT-RK, bei dem neben Software auch Projektkonfigurationen, Pipelines, Infrastruktur, Entwicklungsumgebungen und Dokumentation als versionierbare, maschinenlesbare Artefakte behandelt werden. Der Ansatz soll insbesondere manuelle Konfigurationen und Unterschiede zwischen einzelnen Projekten und Teams reduzieren. Statt Entwicklungsumgebungen und Prozesse jeweils individuell einzurichten, werden deren Definitionen in Versionsverwaltungssystemen abgelegt und gemeinsam mit dem eigentlichen Projekt verwaltet.

Dabei können beispielsweise Anforderungen in Markdown und Systemarchitekturen in PlantUML im selben Git-Repository gepflegt werden. Änderungen lassen sich über Pull Requests nachvollziehen und automatisierte Prüfungen können Konsistenz und Traceability kontrollieren. Fehlerhafte Verknüpfungen oder Inkonsistenzen können dabei bereits während des Build-Prozesses erkannt werden. Everything-as-Code erweitert damit den Automatisierungsansatz von CI/CD über Build, Test und Deployment hinaus auf die gesamte Projektumgebung. Ziel ist eine reproduzierbare Entwicklungsinfrastruktur mit durchgängiger Nachverfolgbarkeit von Anforderungen über Architektur und Implementierung bis zum Build. (oe)

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