KBA: Anteil der BEVs an den Pkw-Zulassungen steigt im Jahresverlauf auf 25,5 %

Monatliche Neuzulassungen (NZL) von Personenkraftwagen insgesamt sowie Anteil der Fahrzeuge mit alternativen Antrieben (in % im Monat) im Jahresvergleich 2023 bis einschließlich Juli 2026. © KBA

In den ersten sieben Monaten des Jahres 2026 erreichte der Anteil der Neuzulassungen mit alternativen Antrieben am Gesamtzulassungsvolumen von 1.752.461 Personenkraftwagen (Pkw) in Deutschland laut KBA mit 1.151.686 Neuwagen insgesamt einen Anteil von 65,7 Prozent. Die Anzahl der Neuwagen mit alternativen Antrieben (BEV, Hybrid, Plug-in, Brennstoffzelle, Gas, Wasserstoff) überstieg somit das Niveau des Vorjahres nach Ablauf der ersten sieben Zulassungsmonate 2026 um 21,7 Prozent.

Von den neu zugelassenen Fahrzeugen waren 641.028 mit einem Elektroantrieb (BEV, Plug-in, Brennstoffzelle) ausgestattet, was einem Anteil von 36,6 Prozent entsprach. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen die Neuzulassungen mit dieser Antriebsart damit um 38,3 Prozent.

446.615 BEVs wurden im Berichtszeitraum neu zugelassen. Das entsprach einem Anteil von 25,5 Prozent am Gesamtzulassungsvolumen und einem Plus von 50,2 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Unter den deutschen Herstellern mit den meisten neu zugelassenen Fahrzeugen mit alternativen Antrieben führt VW mit 158.466 zugelassenen Fahrzeugen in den ersten sieben Monaten des Jahres 2026 weiterhin unangefochten die Liste in dieser Kategorie an. BMW verteidigte mit 128.098 Neuzulassungen erneut die zweite Position aus dem Vormonat, weiterhin gefolgt von Mercedes mit insgesamt 124.219 zugelassenen Fahrzeugen mit alternativen Antrieben.

Im betrachteten Zeitraum waren 84,6 % der gesamten BMW-Flotte mit alternativen Antrieben ausgestattet. Damit haben die Bayern noch vor Mercedes (81,4 %) und Audi (72 %) die Flotte mit dem größten Anteil an Fahrzeugen mit alternativen Antrieben.

Bei den Importmarken gab es in den Top 3 keine Änderung gegenüber der Reihenfolge nach den Zulassungszahlen in den ersten sieben Monaten 2026. Škoda konnte mit 59.826 Neuzulassungen die Nummer 1 unter den Importmarken verteidigen und liegt damit vor Seat (43.986). Auf Platz drei ist erneut Toyota mit 33.797 Einheiten zu finden.

Unter den deutschen Herstellern verzeichnete VW mit 59.573 Einheiten in den ersten sieben Monaten die meisten Neuzulassungen batterieelektrischer Fahrzeuge (BEV). BMW hat mit 38.688 Neuzulassungen Platz zwei eingenommen. Mercedes belegt mit 32.221 BEV-Neuzulassungen zum zweiten Mal in Folge den dritten Platz.

Bei den Importmarken mit den meisten BEV-Zulassungen belegten Škoda, Tesla und Seat mit 43.084, 29.224 bzw. 21.498 Einheiten die Podestplätze, wie schon in den YTD-Bilanzen der letzten drei Monate.

Die Wachstumsrate der BEV-Neuzulassungen von BYD hat sich deutlich erholt. Während die Y2D-Bilanzen des KBA in den vergangenen sechs Monaten jedes Mal sinkende Raten auswiesen, steht nach sieben Monaten mit 31.491 Zulassungen wieder ein deutliches Plus (+322,8 %) zu Buche.

Xpeng kommt auf 4.610 BEV-Fahrzeuge (im Vorjahreszeitraum waren es 1.331) und Leapmotor legt mit 10.411 BEV-Neuzulassungen (im Vorjahreszeitraum waren es 2.367) deutlich zu, was einem Zuwachs von 339,8 % entspricht.

Einen beachtlichen Zuwachs zeigt die KBA-Statistik auch für Smart. Das Unternehmen konnte in den ersten sieben Monaten des Jahres 2026 5.069 BEV-Pkw absetzen, nach 2.362 Einheiten im Vorjahreszeitraum. (jr)

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