Die ACEA-Bilanz zeigt, dass in den ersten fünf Monaten des Jahres 2026 insgesamt 950.521 neue batterieelektrische Pkws (BEVs) zugelassen wurden, was einem Marktanteil von 20 % in der EU entspricht. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres lag der Anteil noch bei 15,3 %. Drei der vier größten Märkte in der EU, auf die zusammen über 63 % der Zulassungen von batterieelektrischen Fahrzeugen entfallen, verzeichneten ein starkes Wachstum: Italien (+75,7 %), Frankreich (+55,4 %) und Deutschland (+40,9 %). Belgien verbuchte hingegen nur ein Wachstum von 2,8 %.
Die kumulierten Zahlen für den Zeitraum seit Jahresbeginn bis Mai 2026 zeigen zudem, dass die Neuzulassungen von Hybrid-Elektrofahrzeugen in der EU auf 1.795.071 Einheiten gestiegen sind. Dieses Wachstum wurde durch Italien (+24,5 %) und Spanien (+19,5 %) getragen, aber auch Deutschland (+5,4 %) und Frankreich (+2,2 %) steuerten positiv bei. Insgesamt machten Hybrid-Elektrofahrzeuge 37,8 % des gesamten EU-Marktes aus.
Auch die Zulassungen von Plug-in-Hybrid-Elektrofahrzeugen legten weiter zu und erreichten seit Jahresbeginn im Mai 2026 460.217 Einheiten. Dies wurde durch steigende Absatzzahlen in Schlüsselmärkten wie Italien (+84,9 %), Spanien (+46,5 %) und Deutschland (+16,1 %) getrieben. Neue Plug-in-Hybrid-Elektroautos machen nun 9,7 % der EU-Zulassungen aus, was einem Anstieg gegenüber 8,3 % im gleichen Zeitraum des Jahres 2025 entspricht.
Bis Ende Mai 2026 gingen die kumulierten Zulassungen von Benzinfahrzeugen um 18,2 % zurück, wobei die Zahlen in allen wichtigen Märkten Rückgänge zeigten. Den stärksten Einbruch verzeichnete Frankreich mit einem Rückgang der Zulassungen um 36,8 %, auch andere Schlüsselmärkte meldeten zweistellige Einbußen: Spanien (-20,3 %), Deutschland (-18,5 %) und Italien (-17,3 %).
Mit 1.065.071 Neuzulassungen in den letzten fünf Monaten sank der Marktanteil von Benzinfahrzeugen von 28,5 % im Mai 2025 auf 22,4 % seit Jahresbeginn. Zudem setzte der Markt für Diesel-Pkw seinen Abwärtstrend fort, wenn auch in geringerem Tempo: Die Zulassungen gingen um 16,6 % zurück, und ihr Anteil an den Neuzulassungen sank von 9,5 % auf 7,6 %. (jr)
