Elektrobit: Neue Software-Suite für digitale Cockpits

„Digitale Cockpits der nächsten Generation sind das Herzstück des Fahrerlebnisses für Verbraucher, daher ist die Auswahl der richtigen Software für die Entwicklung von entscheidender Bedeutung“, sagte Maria Anhalt, CEO von Elektrobit. (© Elektrobit)

Elektrobit hat die neue Software-Suite EB civion vorgestellt, die Automobilherstellern mehr Kontrolle über ihre Lieferketten geben und die Entwicklung digitaler Cockpits sowie fahrzeugnaher Anwendungen für softwaredefinierte Fahrzeuge beschleunigen soll. Die Lösung richtet sich an OEMs, Tier-1-Zulieferer und Technologiepartner und wurde erstmals auf der CES 2026 am Stand von Elektrobit präsentiert.

EB civion bündelt Elektrobits langjährige Erfahrung in der Automotive-Software- und Cockpit-Entwicklung in einem durchgängigen Ökosystem. Die Suite umfasst eine cloudnative Entwicklungsumgebung für virtuelle Cockpits und Anwendungen, hardwareunabhängige, vorintegrierte Softwarebausteine für Cockpit-Domain-Controller sowie komplette Cockpit-Lösungen aus Systemsoftware und referenzierten Hardwaredesigns für spezifische System-on-Chips. Ziel ist es, Entwicklungs- und Integrationsprozesse entlang der gesamten Cockpit-Wertschöpfungskette zu vereinfachen.

Durch den cloudnativen Ansatz lassen sich Cockpit-Oberflächen und Anwendungen frühzeitig in virtuellen Umgebungen entwickeln und testen. Modulare, erprobte Zielsoftware unterstützt dabei leistungsfähige Infotainment-Funktionen in Echtzeit. Gleichzeitig ermöglicht die hardwareunabhängige Auslegung der Software eine flexible Nutzung über unterschiedliche Plattformen hinweg und trägt dazu bei, Komplexität und Gesamtbetriebskosten zu reduzieren. Mit vorintegrierten Lösungen für führende SoC-Plattformen unterstützt EB civion zudem einen sogenannten Build-to-Print-Ansatz, der OEMs eine stärkere Kontrolle über ihre Lieferketten ermöglicht.

EB civion basiert auf einem breiten Partnerökosystem und integriert Technologien von Anbietern wie AMD, AWS, Google, Infineon und Qualcomm. Dadurch sollen Kunden von skalierbaren Architekturen, cloudnativen Diensten und einer engen Verzahnung von Hard- und Software profitieren. (oe)

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