Laut ACEA wurden im Januar 2026 in der EU 154.230 neue batterieelektrische Pkw (BEV) zugelassen, was einem Marktanteil von 19,3 % entspricht (im Januar 2025 waren es 14,9 %).
Die vier größten Märkte in der EU, die zusammen 60 % der Zulassungen von batterieelektrischen Fahrzeugen ausmachen, erzielten gemischte Ergebnisse. Frankreich (+52,1 %) und Deutschland (+23,8 %) verzeichneten ein starkes Wachstum, während Belgien (-11,5 %) und die Niederlande (-35,4 %) Rückgänge hinnehmen mussten.
Die Zahlen für Januar 2026 zeigen zudem, dass die Neuzulassungen von Hybrid-Elektroautos in der EU auf 308.364 Einheiten gestiegen sind. Dieses Wachstum wurde insbesondere durch Italien (+24,9 %) und Spanien (+9 %) getragen, während Frankreich stabil blieb. Deutschland, der viertgrößte Markt, verzeichnete einen Rückgang von 1,8 % gegenüber Januar 2025.
Insgesamt machten Hybrid-Elektro-Modelle 38,6 % des gesamten EU-Marktes aus und blieben damit die bevorzugte Wahl der Verbraucher in der EU.
Die Zulassungen von Plug-in-Hybrid-Elektroautos verzeichnen weiterhin ein starkes Wachstum. Im Januar 2026 wurden 78.741 Einheiten zugelassen. Dies ist auf steigende Absatzzahlen in wichtigen Märkten wie Italien (+134,2 %), Spanien (+66,7 %) und Deutschland (+23 %) zurückzuführen. Infolgedessen machen neue Plug-in-Hybrid-Elektroautos nun 9,8 % der Zulassungen in der EU aus, gegenüber 7,4 % im Januar des Vorjahres.
Im Januar 2026 gingen die Zulassungen von Benzinfahrzeugen um 28,2 % zurück. Alle wichtigen Märkte verzeichneten Rückgänge. Den stärksten Rückgang verzeichnete Frankreich mit einem Einbruch der Zulassungen um 48,9 %, gefolgt von Deutschland mit einem Rückgang um 29,9 %, Italien mit einem Rückgang um 25,5 % und Spanien mit einem Rückgang um 22,5 %.
Mit 175.989 Neuzulassungen sank der Marktanteil von Benzinfahrzeugen im Januar 2026 von 29,5 % im Vorjahresmonat auf 22 %. Der Markt für Dieselfahrzeuge setzte seinen Abwärtstrend fort: Die Zulassungen sanken um 22,3 % und machten 8,1 % der Neuzulassungen im Januar dieses Jahres aus. (jr)
