In dem Whitepaper „Advancing Connected Mobility: Cooperative Perception and V2X Validation in Shuttle2X” präsentiert Keysight die Ergebnisse des Shuttle2X-Projekts. Im Rahmen des Projekts wurde untersucht, wie sich die Umfeldwahrnehmung im Vergleich zu allein agierenden Fahrzeugen verbessert, wenn intelligente Infrastruktur und vernetzte Fahrzeuge kombiniert werden, um auch Grenzfälle sicher bewältigen zu können.
Der Text stellt einleitend die verwendete technische Systemarchitektur stichpunktartig vor. Diese basiert auf der V2X-Test- und Emulationslösung WaveBee von Keysight.
Es folgt eine kurze Zusammenfassung der Verbesserungen, die durch die Kooperation der Systeme erreicht wurden. Die Autoren nennen unter anderem eine signifikant erhöhte Wahrnehmungsreichweite, welche die fahrzeuginternen Sensorgrenzen um etwa 50 Meter in Fahrt- und Gegenrichtung erweitert. Zudem wurde festgestellt, dass die Integration von Collective Perception Messages (CPM) zu einer Reduktion der Kreuzungsdurchfahrtszeit um etwa 50 Prozent führt.
Anschließend wird etwas ausführlicher die Implementierung einer 3GPP-Release-16-konformen 5G-NR-Sidelink-Lösung beleuchtet, die einen OpenAirInterface-Software-Stack nutzt. Diese Lösung wurde im Projekt eingesetzt, um Daten zwischen den Fahrzeugen ohne Beteiligung der 5G-Mobilfunkinfrastruktur auszutauschen. Dies ist insbesondere bei einem Einsatz autonomer Shuttles in Regionen mit schlechter Netzabdeckung wichtig.
Vor der abschließenden Zusammenfassung gehen die Autoren noch einmal detaillierter auf die eingesetzte Technik von Keysight ein: WaveBee Road (RSU), WaveBee Plus (OBU), WaveBee Touch und die Full-Layer-Testing-Lösung SA8700A. (jr)
