Forschungsprojekt DETROID untersucht sichere Software-defined Vehicles

Die TU Ilmenau startet ein internationales Forschungsprojekt für sichere Fahrzeuge der Zukunft. (© TU Ilmenau)

Mit dem internationalen Forschungsprojekt DETROID („Dependable Software-Defined Vehicles with Resilient Powertrain and Chassis Dynamics“) sollen die Sicherheit und Zuverlässigkeit softwaredefinierter Fahrzeuge verbessert werden. Unter der Koordination der Technischen Universität Ilmenau arbeiten 15 Hochschulen und Unternehmen aus zehn Ländern über einen Zeitraum von vier Jahren an entsprechenden Lösungen.

Im Mittelpunkt der Forschung steht die Frage, wie sich die zunehmende Komplexität elektronischer und softwarebasierter Fahrzeugsysteme beherrschen lässt. In Software-defined Vehicles müssen zahlreiche Komponenten und Funktionen zuverlässig zusammenarbeiten. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Widerstandsfähigkeit gegenüber technischen Störungen und schwierigen Betriebsbedingungen. Die Projektpartner untersuchen daher, wie sich Antriebs- und Fahrwerksfunktionen so gestalten lassen, dass sie auch bei Fehlern oder beeinträchtigten Systembedingungen zuverlässig arbeiten. Der internationale Austausch zwischen Forschung und Industrie soll dazu beitragen, neue Ansätze für robuste Systemarchitekturen und zuverlässige Fahrzeugfunktionen zu entwickeln.

Das Projekt DETROID läuft von Oktober 2026 bis September 2030. Die Europäische Union fördert das Vorhaben mit rund 696.000 Euro.

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