Donut Lab: Erste VTT-Prüfergebnisse bestätigen Erwartung

Die Donut-Battery wurde von VTT im Test mit einer Ladegeschwindigkeit von 5 C und 11 C ohne aktive Kühlung erfolgreich geladen. © Donut Lab

Im Rahmen von Tests hat das Forschungszentrum VTT die Ladegeschwindigkeit der Feststoffbatterie von Donut Lab und ihr thermisches Verhalten beim Laden geprüft. Die Tests simulierten ein Worst-Case-Szenario ohne aktive Temperaturkontrolle der Batteriezelle, bei dem die Temperatur bei extrem hohen Ladegeschwindigkeiten ungehindert ansteigen könnte.

Die Messung erfolgte mit zwei passiven Kühlkonfigurationen: Bei der ersten war die Zelle von zwei leicht komprimierten Aluminiumkühlplatten umschlossen, bei der zweiten war nur die Unterseite der Zelle mit einer Kühlplatte verbunden. Der Test begann mit einem Standardtest zur Entladekapazität bei 1C, gefolgt von Schnellladetests (mit 5C und 11C) bei beiden Kühlkonfigurationen.

Die Messwerte zeigen, dass die Donut-Batterie selbst ohne aktive Kühlung erstaunlich hohe Ladegeschwindigkeiten ermöglicht. Unter den oben genannten Testbedingungen konnte die Zelle mehr als neun Minuten lang problemlos mit 5 C geladen werden. Bei dieser Ladeleistung war die Batterie nach rund 9,5 Minuten zu 80 % und nach etwas mehr als 12 Minuten vollständig geladen. Nach dem Ladevorgang konnte die Zelle beim Entladen 100 % der aufgeladenen Kapazität abrufen. Anschließend wurde die Zelle mit der extremen Ladegeschwindigkeit von C 11 erneut aufgeladen. Dabei wurde die Zelle innerhalb von 4,5 Minuten von 0 auf 80 % und in etwas mehr als sieben Minuten auf 100 % geladen. Bei der Entladung standen bei vollem Ladestand 98,4 bis 99,6 % der Batterieleistung zur Verfügung.

Aussagen darüber, wie sich die Batterie im Laufe vieler Lade-Entladezyklen verändert, enthält der jetzt verfügbare Prüfbericht nicht.

Auch wenn die Testbedingungen das Verhalten der Zelle in einem Batteriemodul nicht eins zu eins simulieren, belegen laut Hersteller die Messungen die Vorteile der Donut-Batterie auch als Teil eines Moduls. Die Batteriezelle benötigt demnach keine spezielle Kompression und funktioniert auch mit passiver Kühlung, wodurch sich die Architektur von Batteriemodulen vereinfacht.

Der komplette Prüfbericht kann auf der Website I Donut Believe abgerufen werden. (jr)(jr)

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