Gemeinsam mit Partnern aus Tschechien, Finnland, Österreich und Deutschland baut das KIT ein Exzellenzzentrum an der Tomáš-Baťa-Universität im tschechischen Zlín aus. Durch die Vernetzung internationaler Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft soll dort ein Wissenspool für neue Batterietechnologien entstehen. Dabei geht es um eine über den gesamten Lebenszyklus hinweg nachhaltige und verantwortungsvolle Produktion von Batterien, die sich durch eine höhere Energiedichte bei gleichzeitig geringeren Kosten auszeichnen. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung nachhaltiger (z. B. erneuerbarer oder biobasierter) Materialien für Lithium-Ionen-Batterien. Um die TBU in ihrer Forschungsaktivität zu stärken, bringen die Projektpartner ihre unterschiedliche Expertise ein: So unterstützt das VTT Technical Research Centre of Finland Ltd (VTT, Finnland) mit seinem Fachwissen in der Materialentwicklung das Konsortium, während das Karlsruher Institut für Technologie (KIT, Deutschland) seine Kompetenz im Bereich Lebenszyklusanalyse und das AIT Austrian Institute of Technology (AIT, Österreich) seine Expertise in Energiespeichersystemen einbringen. TwinVECTOR wird im Twinning-Förderschema der EU gefördert, das die institutionelle Zusammenarbeit und den europaweiten Austausch von Best Practices unterstützt. (jr)
Ähnliche Artikel
Technologie-Radar
KIT: Sonderforschungsbereich für Softwaremethoden
Cyber-physikalische Systeme wie Autos updaten zu können soll so einfach werden wie beim Smartphone. Daran arbeiten Forschende im neuen Sonderforschungsbereich am KIT.
Technologie-Radar
OLED: So strahlt das Blau heller und länger
Forschende am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und an der Shanghai-Universität haben eine neue Strategie zum Herstellen effizienter tiefblauer OLEDs entwickelt, die eine hohe Leuchtdichte von 5 000 Candela pro Quadratmeter erreichen.
Medienspiegel
Whitepaper: Die Reparatur von Lithium-Ionen-Batterien
Leadec repariert Hochvoltbatterien in seinem Batterie-Kompetenzzentrum in Hoyerswerda. Die technischen Hintergründe und welche Voraussetzungen dafür notwendig sind, erläutert das Whitepaper „Die Reparatur von Lithium-Ionen-Batterien“.
