Aumovio: Bereinigtes EBIT steigt in Q1 2026 um +14,3 Prozent

Der bereinigte Konzernumsatz von Aumovio lag im ersten Quartal 2026 mit 4,4 Milliarden Euro um 7,8 Prozent unter dem des Vorjahreszeitraums (Q1 2025: 4,8 Milliarden Euro). Neben der Anpassung des Produkt- und Technologieportfolios im Zuge der umfassenden Transformation wirkten sich auch negative Währungseffekte auf den Umsatz aus. Das bereinigte EBIT kletterte um 14,3 Prozent auf 106 Millionen Euro (Q1 2025: 93 Millionen Euro) und die bereinigte EBIT-Marge stieg auf 2,4 Prozent (Q1 2025: 1,9 Prozent). Diese positive Entwicklung des bereinigten operativen Ergebnisses ist hauptsächlich auf eine höhere Bruttomarge infolge des verbesserten Produktmixes zurückzuführen. Darüber hinaus führte die konsequente Umsetzung der Effizienzprogramme zu weiteren Kostensenkungen im Bereich Forschung und Entwicklung.

Die einzelnen Geschäftsbereiche entwickelten sich im ersten Quartal 2026 unterschiedlich:

Im Geschäftsbereich Autonomous and Commercial Mobility lag der bereinigte Umsatz mit 724 Millionen Euro deutlich unter dem Vorjahreswert (-13,1 Prozent). Dies ist im Wesentlichen auf ein geringeres Volumen und negative Währungseffekte zurückzuführen. Das bereinigte EBIT belief sich auf -19 Millionen Euro (Q1 2025: 1 Million Euro). Der Rückgang resultierte insbesondere aus Volumeneffekten und einem veränderten Produktmix.

Der Geschäftsbereich Architecture and Network Solutions verzeichnete einen bereinigten Umsatz von 1,2 Milliarden Euro. Der Rückgang um 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr ist in erster Linie auf negative Währungseffekte zurückzuführen. Die deutliche Steigerung des bereinigten EBIT von 39 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 62 Millionen Euro resultierte vornehmlich aus einer effizienzsteigernden Transformation und einem stringenten Kostenmanagement.

Der Geschäftsbereich Safety and Motion erzielte einen bereinigten Umsatz von 1,7 Milliarden Euro. Der Rückgang von 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen auf Währungseffekte und Volumenrückgänge zurückzuführen. Das bereinigte EBIT lag mit 61 Millionen Euro unter dem Vorjahresergebnis von 79 Millionen Euro. Dieser Rückgang resultierte hauptsächlich aus negativen Währungseffekten.

Der Geschäftsbereich User Experience konnte hingegen seine Profitabilität deutlich verbessern. Obwohl der bereinigte Umsatz vor allem aufgrund von Volumenrückgängen, negativen Währungseffekten und jährlichen Preisanpassungen um 4,1 Prozent auf 721 Millionen Euro sank, erhöhte sich das bereinigte EBIT um fast 40 Millionen Euro auf 6 Millionen Euro. Dies ist hauptsächlich auf die konsequente Umsetzung struktureller Optimierungsmaßnahmen, nachhaltige Verbesserungen der Materialpreise und Effizienzsteigerungen in der Produktion zurückzuführen.

Auch für das Geschäftsjahr 2026 geht Aumovio von einem insgesamt herausfordernden Marktumfeld aus. Dieses ist weiterhin geprägt von anhaltenden geopolitischen Spannungen und handelspolitischen Unsicherheiten. Hinzu kommen zum Teil fortbestehende Lieferkettenstörungen und Verfügbarkeitsengpässe sowie Preissteigerungen bei Rohmaterialien und Speicherkomponenten.

Auf Basis der bisherigen Geschäftsentwicklung sowie der erwarteten Marktentwicklung im weiteren Jahresverlauf bestätigt Aumovio die Prognose für das Gesamtjahr 2026 und legt den Fokus dabei weiterhin auf die konsequente Umsetzung der Strategie „Lead. Transform. Deliver.“

Im Rahmen des aktiven Portfoliomanagements und der fortgesetzten Optimierung des globalen Standortnetzwerks konnten für die Standorte Mechelen (Belgien) und Rheinböllen (Deutschland) geeignete Investoren gefunden werden. Der Abschluss der Transaktionen wird in den kommenden Monaten erwartet, jeweils vorbehaltlich des Eintritts bestimmter Vollzugsbedingungen und der Erteilung aller erforderlichen Genehmigungen.

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