Rosenberger: Glasfaser-Steckverbindersystem für 50 Gbit/s

Das Expanded-Beam-Prinzip überträgt Licht über eine vergrößerte optisch wirksame Fläche – für maximale Robustheit gegenüber Verschmutzungen und eine verschleißfreie Verbindung. (© Rosenberger)

Datenraten von mehr als 50 Gbit/s über Strecken von bis zu 40 Metern: Mit dem Glasfaser-Steckverbindersystem GFC (Glass Fiber Connector) erweitert Rosenberger die Verbindungstechnik für datenintensive Automotive-Anwendungen. Das System entspricht dem Standard IEEE 802.3cz und soll den steigenden Bandbreitenbedarf künftiger Fahrzeugarchitekturen unterstützen.

Für den Einsatz unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen nutzt GFC das Expanded-Beam-Prinzip. Dabei wird das Licht über eine vergrößerte optische Fläche übertragen, wodurch die Verbindung weniger empfindlich gegenüber Staub und Verunreinigungen ist. Das System unterstützt OM3- und OM4-Multimodefasern bei 850 und 980 nm. Neben Ethernet sind auch PCIe-basierte Anwendungen möglich. Vorgesehene Einsatzbereiche sind Backbone-Verbindungen zwischen Zentralrechnern und Zonencontrollern, Kamera- und Displayanbindungen sowie redundante Datenverbindungen zwischen zentralen Recheneinheiten. Verschiedene Steckerausführungen ermöglichen die Integration in unterschiedliche Fahrzeugarchitekturen. Rosenberger gibt an, dass GFC die relevanten mechanischen und umweltbezogenen Automotive-Anforderungen erfüllt und für automatisierte Fertigung sowie Großserienmontage ausgelegt ist. (oe)

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