Vector hat die neue Version vVIRTUALtarget 10 vorgestellt und erweitert damit seine Entwicklungsumgebung für virtuelle Steuergeräte (vECUs). vVIRTUALtarget ist eine Plattform für das Simulieren und Testen von AUTOSAR-Software. Der Fokus liegt hierbei auf der funktionalen Implementierung in den Softwarekomponenten (SWCs) in AUTOSAR Classic. Dadurch können schon bei der Entwicklung der Software die späteren AUTOSAR-Schnittstellen verwendet werden. Dies bedeutet einen Zeitgewinn in der Entwicklung, da die Software so ohne weitere Änderungen in AUTOSAR-Steuergeräten verwendet werden kann.
Zu den Neuerungen zählt eine beschleunigte Erstellung von Level-3-vECUs mit vecu-derive. Darüber hinaus unterstützt vVIRTUALtarget 10 künftig 64-bit-MinGW für den Build virtueller Steuergeräte. Für den Austausch von Simulationsmodellen wurde zudem die Ethernet-Unterstützung für den FMU-Export erweitert. Ergänzend integriert Vector neue Leistungskennzahlen zur Analyse von Engpässen während der Simulation. Entwickler können damit Performance-Bottlenecks frühzeitig identifizieren und Optimierungspotenziale im virtuellen Entwicklungsprozess erkennen. Ebenfalls neu ist ein Simulation and Virtualization Bundle, das CANoe4SW und vVIRTUALtarget kombiniert. Die Lösung soll einen durchgängigen Workflow von der Erstellung virtueller Steuergeräte bis zur softwarebasierten Validierung ermöglichen. (oe)
