Zuken: Version 2026 der Model-based-Designplattform Genesys

Ansicht eines Aktivitätsdiagramms, das Modellbeziehungen in einem strukturierten visuellen Workflow in Genesyse 2026 darstellt. © Zuken

Die neue Version 2026 der Genesys-Plattform für modellbasierte Systementwicklung (MBSE) von Zuken führt neuen webbasierten Kollaborations-Client „Sidekick” ein. Gleichzeitig werden umfassende Leistungsverbesserungen geboten, um Unternehmen dabei zu unterstützen, MBSE in komplexen Entwicklungsumgebungen zu skalieren.

Mit zunehmender Systemkomplexität fällt es vielen Unternehmen schwer, MBSE über spezialisierte Anwender hinaus auszudehnen. Genesys 2026 begegnet dieser Herausforderung mit einer Kombination aus höherer Performance für große Systemmodelle und erweitertem Zugriff auf modellbasierte Informationen. Dadurch können mehr Stakeholder an Engineering-Workflows und Entscheidungsprozessen teilnehmen, so der Hersteller.

Zudem bietet die neue Version der Plattform Leistungssteigerungen in zentralen Workflows. Dank schnellerer Ladezeiten und Navigation in Diagrammen, verbesserter Performance über mehrere Projekte hinweg, verkürzter Projektladezeiten sowie beschleunigter Berichtserstellung können Teams effizienter mit großen, stark vernetzten Modellen arbeiten, verspricht Zuken.

Erweiterungen in den Bereichen Diagrammerstellung und Reporting verbessern, wie Teams Systemmodelle erstellen, interpretieren und teilen. Mehr Flexibilität bei Diagrammlayouts und eine effizientere Berichterstellung erleichtern die Kommunikation von Systemverhalten und Zusammenhängen über verschiedene Fachbereiche hinweg. Dadurch werden fundiertere Entscheidungen entlang des gesamten Entwicklungsprozesses unterstützt.

Die Einführung von Collaborative MBSE ist ein wichtiger Schritt, um modellbasierte Entwicklungsprozesse im gesamten Unternehmen zu etablieren. Über den browserbasierten Client können Reviewer, Projektmanager und Fachexperten auf modellbasierte Informationen zugreifen, Verantwortlichkeiten nachverfolgen und zu strukturierten Workflows beitragen, ohne vollständigen Desktop-Zugriff zu benötigen.

Durch die Bereitstellung von Systemmodellen für eine größere Bandbreite an Rollen können Unternehmen ihre Teams auf eine gemeinsame, stets aktuelle Datenbasis ausrichten und Engpässe reduzieren, die durch eingeschränkten Toolzugang entstehen. (jr)

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