Die Debugging- und Profiling-Toolsuite TRACE32 von Lauterbach ist ab sofort Teil des CoreRide Z248 Zonal Reference Systems von NXP. Diese vorvalidierte ECU-Referenzplattform für zonale Architekturen vereint 48-V-Energieverteilung, deterministische Datenverarbeitung, funktionale Sicherheit und Echtzeitreaktionsfähigkeit.
Das auf der S32K5-Mikrocontroller-Serie von NXP basierende Z248-Zonenreferenzsystem wird mit einem kompletten Board-Support-Package mit vorintegrierter Software aus dem CoreRide-Partner-Ökosystem ausgeliefert. Neben der Debugging- und Profiling-Software PowerView von TRACE32 umfasst es die T1-Leistungsüberwachungssuite von Gliwa, den Software-Compiler von Green Hills sowie die Embedded-Software und -Tools von Vector.
TRACE32 unterstützt den gesamten Produktlebenszyklus (PLC) – von der Vor-Silizium-Phase über Prototyping und Tests bis hin zur Analyse im Feld, einschließlich cloudbasiertem Debugging und Profiling. Laut Hersteller bietet es die branchenweit umfassendste Unterstützung für Emulatoren, Simulatoren und virtuelle Targets sowie das Debugging aller heterogenen Arm- und RISC-V-Kerne, die in der S32K5-Familie von NXP implementiert sind. Eine ergänzende Trace-Analyse einschließlich Code-Coverage-Messungen kann dazu beitragen, Automobil-Designs schneller, sicherer und zuverlässiger auf den Markt zu bringen.
Die Toolsuite ermöglicht das gleichzeitige Debuggen und Tracen der ARM-Kerne in der S32K5-Plattform sowie der RISC-V-Kerne in den S32K5-Beschleunigern und deckt somit das gesamte System ab. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein SMP-, AMP- oder iAMP-System (Symmetric, Asymmetric bzw. Integrated Asymmetric Multiprocessing) handelt. Die iAMP-Debugging- und -Trace-Technik von Lauterbach ermöglicht das Debuggen von Multicore-Systemen mit identischen CPU-Befehlssätzen in nur einer TRACE32 PowerView-GUI.
Das Komplettpaket durchläuft eine umfassende Validierung, um eine optimierte Leistung zu gewährleisten und gleichzeitig die Verarbeitungseffizienz und den Energieverbrauch auf der Grundlage der primären Anwendungsfälle einer Zonen-ECU kontinuierlich zu verbessern. Es lässt sich problemlos an verschiedene Varianten von SDV-E/E-Architekturen anpassen und auf ICE-, Hybrid- und BEV-Plattformen einsetzen. Somit unterstützt es den Übergang der Branche hin zur Zonenverarbeitung und ECU-Konsolidierung.
Eine umfassende Systemdokumentation ist Teil des Pakets, darunter ein System-Sicherheitshandbuch, validierte KPIs und Leitfäden zur Softwareintegration.
Das zonale Referenzsystem NXP CoreRide Z248 einschließlich Lauterbachs TRACE32 ist ab sofort für ausgewählte Kunden verfügbar. (jr)
