Neuer Mikrolaser für LIDAR

Schematischer Aufbau der neuen Mikrolaser mit der unteren Schicht an Bragg-Spiegelpaaren (DBR), der aktiven Schicht in rot, den wenigen Lagen von Bragg-Spiegelpaaren darüber (DBR) und dem Strichgitter (MHCG). (© TU Berlin)

Am Fachgebiet Optoelektronik und Quantenbauelemente der TU Berlin unter Leitung von Prof. Dr. Stephan Reitzenstein wurde ein neues Mikrolaser-Konzept auf Basis von Oberflächenemittern (VCSEL) entwickelt. Die vertikal aufgebauten Laserdioden nutzen statt eines Großteils der üblichen reflektierenden Schichtstrukturen ein in das Halbleitermaterial eingeätztes optisches Gitter. Dadurch lässt sich der Fertigungsprozess deutlich verkürzen, zugleich können in einem Produktionsschritt Dioden mit unterschiedlichen Ausgangswellenlängen hergestellt werden.

Mögliche Einsatzfelder liegen unter anderem in Rechenzentren zur effizienten Einkopplung optischer Signale in Glasfasern sowie in Lidar-Systemen, bei denen Laser unterschiedlicher Wellenlängen eine höhere Messauflösung ermöglichen. (oe)

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