Volkswagen Group China: Lokal entwickelte zonale Elektronikarchitektur geht in Serie

Oliver Blume, CEO Volkswagen Group: „Der Produktionsstart unserer ersten zonalen Elektronik Architektur ist ein weiterer Meilenstein unserer Strategie ‚In China, for China‘. In nur 18 Monaten haben wir erstmals eine komplett neue, skalierbare Elektronikarchitektur von der Entwicklung bis zur Serienproduktion realisiert.“ (© Volkswagen Group)

Die Volkswagen Group China hat die Serienproduktion des ersten Fahrzeugs mit der China Electronic Architecture (CEA) gestartet. Damit kommt erstmals eine vollständig lokal entwickelte, zonale Elektronikarchitektur des Konzerns in China zum Einsatz. Die CEA ist die bislang schnellste Neuentwicklung einer Elektronikarchitektur im Volkswagen Konzern und zwar bei unveränderten Validierungsstandards und hoher Qualitäts- und Sicherheitsanforderung.

Den Auftakt macht der VW ID.UNYX 07. Noch im laufenden Jahr folgen vier weitere Modelle aus allen Volkswagen-Joint-Ventures in China. Entwickelt wurde die CEA gemeinsam von der Volkswagen Group China Technology Company, CARIAD China und XPENG. Die Architektur basiert auf einem zonalen Ansatz mit leistungsstarken Zentralrechnern und reduziert die Zahl der Steuergeräte gegenüber früheren Fahrzeuggenerationen um rund 30 Prozent. Dadurch sinkt die Systemkomplexität deutlich und es entsteht eine robuste Basis für KI-gestützte Cockpitfunktionen, lokal angepasste Fahrerassistenzsysteme und Over-the-Air-Updates für das gesamte Fahrzeug.

Durch die konsequent lokalisierte Entwicklung und die frühe Einbindung von Zulieferern lassen sich in ausgewählten Projekten zudem erhebliche Kostensenkungen realisieren. (oe)

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