Phlux: 9 Mio. £ in Series-A-Finanzierungsrunde für APDs

Phlux, ein britisches Start-up-Unternehmen im Bereich der Infrarotsensorik, hat eine Serie-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 9 Mio. £ (1,2 Mio. Euro) abgeschlossen. BGF, Großbritanniens und Irlands aktivster Wachstumskapitalgeber, leitete die Finanzierungsrunde, die von bestehenden Geldgebern wie Octopus Ventures, Northern Gritstone und Foresight unterstützt wurde.

Die Geldmittel will das Unternehmen nutzen, um sein Team zu vergrößern, die Produktion hochzufahren und zwei neue Produktreihen für optische Kommunikations- und Sensorsysteme auf Antimonidbasis einzuführen.

Phlux Technology entwickelt, fertigt und vermarktet 1.550-nm-Infrarotsensoren, die laut Unternehmensangaben 12-mal empfindlicher sind als andere und bis zu fünfmal höhere Datenraten für Freifeld- und Glasfaserkommunikationssysteme ermöglichen.

Erste Entwicklungsmuster hätten gezeigt, dass Empfindlichkeitsverbesserungen von 5 dB oder mehr im Vergleich zu aktuellen kommerziellen Sensoren realisierbar sind.

Die sehr rauscharmen InGaAs-Avalanche-Photodioden (APD) erkennen Signale aus bis zu 50 % größerer Entfernung in Entfernungsmessern, LiDAR-Systemen und Lichtleitertestgeräten. Die Sensoren sind als Bare Die oder in Industriestandard-Gehäusen für die Oberflächenmontage oder mit Kabelanschluss erhältlich und können daher auch nachgerüstet werden. Die Technik ist wettbewerbsfähig und kann auf dem Massenmarkt eingesetzt werden, so das Unternehmen. (jr)

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