Forschende der TU Chemnitz untersuchen im Rahmen der Forschungsgruppe Proximity-induzierte Korrelationseffekte in niedrigdimensionalen Strukturen (FOR 5242) die Funktionalisierung niedrig-dimensionaler Elektronengase. In einer aktuellen Veröffentlichung zeigt das Forschungsteam erstmals ein Verfahren für die detaillierte strukturelle Analyse synthetisierter zweidimensionaler Bleichschichten an einem eigens hergestellten System. Mit dem vorgestellten Ansatz konnten zudem erstmals Proben in einer ausreichenden Qualität hergestellt werden, um die Strukturen umfassend zu beschreiben. Die neuen Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung könnten bei der Entwicklung neuartiger elektronischer Systeme und bei der Entwicklung von Quantenmaterialien für das Quantencomputing relevant werden. Die kontrollierte Kopplung von funktionalisiertem Graphen an 2D-Elektronengasen eröffnet die Möglichkeit, Korrelationseffekte und mesoskopische Phänomene in 2D-Materialien – zum Beispiel Supraleitung, Spin- bzw. Ladungsträgerdichtewellen und neuartige magnetische Phasen – zu untersuchen und zu steuern. (jr)
Ähnliche Artikel
Technologie-Radar
Forschungsprojekt BANULA: Eigenen Stromlieferanten an die öffentliche Ladesäulen „mitnehmen“
Im Forschungsprojekt BANULA forcieren acht Projektpartner ein kundenorientiertes, reibungsloses und netzverträgliches Laden, überall und an jeder Ladesäule.
Technologie-Radar
Wie KI mit Unsicherheit umgehen kann
Im Rahmen von „Beyond Validation AI“ untersucht die Hochschule Ingolstadt, wie sich Unsicherheiten in KI-Systemen systematisch erfassen lassen.
Branchen-News
Meta-Analyse liefert Zahlen und Details zum Markt für Graphen
Meta-Marktanalyse des Fraunhofer ISI liefert detaillierte Einblicke in den globalen Graphen-Markt mit Fokus auf die drei Anwendungsbereiche Verbundwerkstoffe, Batterien und Elektronik.
