Forschende der TU Chemnitz untersuchen im Rahmen der Forschungsgruppe Proximity-induzierte Korrelationseffekte in niedrigdimensionalen Strukturen (FOR 5242) die Funktionalisierung niedrig-dimensionaler Elektronengase. In einer aktuellen Veröffentlichung zeigt das Forschungsteam erstmals ein Verfahren für die detaillierte strukturelle Analyse synthetisierter zweidimensionaler Bleichschichten an einem eigens hergestellten System. Mit dem vorgestellten Ansatz konnten zudem erstmals Proben in einer ausreichenden Qualität hergestellt werden, um die Strukturen umfassend zu beschreiben. Die neuen Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung könnten bei der Entwicklung neuartiger elektronischer Systeme und bei der Entwicklung von Quantenmaterialien für das Quantencomputing relevant werden. Die kontrollierte Kopplung von funktionalisiertem Graphen an 2D-Elektronengasen eröffnet die Möglichkeit, Korrelationseffekte und mesoskopische Phänomene in 2D-Materialien – zum Beispiel Supraleitung, Spin- bzw. Ladungsträgerdichtewellen und neuartige magnetische Phasen – zu untersuchen und zu steuern. (jr)
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