KBA: Gewerbliche Neuzulassungen gehen im Oktober erneut zurück

Pkw-Neuzulassungen im Jahresverlauf 2024 bis einschließlich Oktober 2026. ©KBA

Im Oktober 2026 wurden laut KBA 254.492 Pkw in Deutschland neu zugelassen, was einem Anstieg von 1,7 % gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Die Anzahl der privaten Neuzulassungen stieg um 20,6 %, ihr Anteil betrug 40,7 %. Die gewerblichen Neuzulassungen verzeichneten hingegen einen Rückgang von 8,2 %.

Deutsche Marken

Unter den deutschen Marken verzeichnete Smart mit 59,5 % den stärksten Zuwachs gegenüber dem Vorjahresmonat. Sein Anteil betrug 0,3 %. Zweistellig waren die Zugewinne bei MINI (+25,0 %/1,7 %) und MAN (+12,0 %/0,0 %). Positive Vorzeichen zeigten sich bei Mercedes (+8,5 %/10,3 %) und BMW (+0,1 %/9,3 %). Rückgänge gab es bei Opel (-24,1 %/4,0 %), Ford (-9,8 %/2,9 %), Audi (-8,4 %/6,9 %), Porsche (-5,7 %/0,9 %) und VW (-4,0 %/18,2 %). VW war mit 18,2 % erneut die anteilsstärkste Marke.

Importmarken

Unter den Importmarken mit einem Zulassungsanteil von mindestens 1,5 % erreichte BYD mit einem Zulassungsplus von 54,3 % den höchsten Zuwachs und einen Anteil von 2,0 %. Zweistellige Steigerungen verzeichneten auch MG Roewe (+48,5 %/1,6 %), Mazda (+23,5 %/1,5 %), Kia (+19,4 %/2,4 %), Dacia (+15,4 %/2,7 %) und Citroën (+10,0 %/1,8 %). Renault (+7,8 %/2,2 %) und Fiat (+7,4 %/1,7 %) erreichten einstellige Anstiege. Rückgänge gab es hingegen bei Hyundai (-15,3 %/2,7 %), Škoda (-12,1 %/7,7 %), Seat (-8,7 %/4,8 %), Toyota (-7,5 %/2,7 %), Volvo (-4,1 %/1,7 %) und Peugeot (-1,0 %/1,9 %). Die anteilsstärkste Importmarke war im Oktober erneut Škoda mit 7,7 %.

Tesla konnte im Oktober mit 2.932 neu zugelassenen Pkw einen Zuwachs von 290 % gegenüber dem Vorjahresmonat verzeichnen. Damit ergibt sich im Jahresverlauf mit bisher 47.742 Pkw ein Plus von 206,1 % gegenüber den ersten zehn Monaten des Jahres 2025.

Mit einem Neuzulassungsanteil von 37,8 % bildeten die SUVs (plus 13,3 %) erneut das stärkste Segment, gefolgt von den Kleinwagen (13,7 %/plus 9,1 %) und der Kompaktklasse (13,6 %/minus 15,3 %). Die Minis verzeichneten mit 20,6 % den größten Zulassungsanstieg, ihr Anteil betrug im Berichtsmonat 2,8 %. Auch die Oberklasse (+11,1 %/0,6 %) erreichte im Berichtsmonat ein zweistelliges Plus. Die Utilities (+3,6 %/+4,4 %) und die obere Mittelklasse (+1,3 %/+5,4 %) erzielten ebenfalls ein positives Ergebnis. Rückgänge zeigten sich bei den Segmenten Minivans (-41,6 %/0,5 %), Sportwagen (-22,2 %/0,4 %), Wohnmobile (-20,2 %/1,3 %), Großraumvans (-15,6 %/1,2 %), Mittelklasse (-7,0 %/8,0 %) und Geländewagen (-6,4 %/9,8 %). 

Neuzulassungen nach Antriebsarten

94.086 fabrikneue Elektrofahrzeuge (BEV) wurden zugelassen, was einem Anstieg von 79,5 % gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Ihr Anteil betrug 37,0 %. 95 931 Pkw und damit 5,6 % weniger als im Vergleichsmonat waren mit einem Hybridantrieb ausgestattet, darunter 28 499 Plug-in-Hybride, deren Anzahl um 7,9 % zurückging und einen Anteil von 11,2 % bewirkte. 38.516 Pkw waren mit einem Benzinmotor ausgestattet, was einem Rückgang von 40,5 % gegenüber dem Oktober des Vorjahres entspricht. Ihr Anteil betrug 15,1 %. 23.882 neu zugelassene Diesel-Pkw bewirkten einen Rückgang um 21,6 % und einen Anteil von 9,4 %. Es kamen 2.065 flüssiggasbetriebene Pkw zur Neuzulassung (+121,6 %/0,8 %).

Der durchschnittliche CO₂-Ausstoß der Neuzulassungen betrug im Oktober 79,4 g/km (-21,1 %). 

Nutzfahrzeugneuzulassungen

Bei den Nutzfahrzeugen waren zweistellige Zuwächse bei den Kraftomnibussen (KOM) (+39,2 %), den Zugmaschinen insgesamt (+13,1 %), darunter den Sattelzugmaschinen (+19,6 %), den sonstigen Kraftfahrzeugen (Kfz) (+12,5 %) sowie den Lastkraftwagen (Lkw) (+10,3 %) zu verzeichnen. Bei den Krafträdern wurde ein Zulassungsplus von 25,4 % verzeichnet.

Insgesamt wurden im Oktober 2026 304.375 Kraftfahrzeuge (+3,6 %) und 20.997 Anhänger (-1,6 %) neu zugelassen. (jr)

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