PLS Programmierbare Logik & Systeme hat die Unterstützung seiner Universal Debug Engine (UDE) auf die neue STM32G5-Mikrocontroller-Serie von STMicroelectronics erweitert. Systementwickler können damit Embedded-Software auf Basis der Arm-Cortex-M33-Architektur debuggen, tracen und testen. Die STM32G5-Familie richtet sich insbesondere an anspruchsvolle Mixed-Signal-Anwendungen sowie Echtzeit-Digital-Power- und Motorsteuerungen. Für die Verbindung zwischen Debugger und Mikrocontroller stellt die UDE vorbereitete Target-Konfigurationen bereit, die eine schnelle Einrichtung der Debug-Sitzung ermöglichen.
Für die Laufzeitanalyse nutzt die UDE den Program-Trace über die integrierte Arm CoreSight Embedded Trace Macrocell (ETM). Damit lassen sich Programmausführungen nicht-invasiv visualisieren und analysieren. Zu den Funktionen gehören Profiling und Code-Coverage. Für Anwendungen mit dem Echtzeitbetriebssystem FreeRTOS steht außerdem ein Awareness-Add-in zur Darstellung betriebssystemspezifischer Objekte und Strukturen zur Verfügung.
Die Kommunikation zwischen PC und Mikrocontroller übernehmen die Universal Access Devices UAD2pro, UAD2next und UAD3+. Als Debug-Schnittstellen werden JTAG und Serial Wire Debug (SWD) unterstützt. Für die Übertragung der Trace-Daten lassen sich das UAD2next mit einem zusätzlichen Trace-Modul und Adapter sowie das modulare UAD3+-System mit einem separaten Trace Pod erweitern. Damit deckt die UDE zentrale Aufgaben der Softwareentwicklung und Fehleranalyse für die STM32G5-Plattform ab. (oe)
