Forvia Hella und Analog Devices arbeiten gemeinsam an iConF, einer intelligenten, konfigurierbaren elektronischen Sicherung, die eine vollelektronische Sicherung (eFuse) mit einem integrierten Schaltkreis und einer intelligenten Steuerungssoftware kombiniert. Im Rahmen der Zusammenarbeit übernimmt Hella die Systemverantwortung für die iConF-Technik, einschließlich der Entwicklung der Applikationssoftware sowie der elektronischen Sicherungssysteme. ADI bringt seine eFuse-IC-Innovationen ein, insbesondere im Hinblick auf die Architektur elektronischer Sicherungen der nächsten Generation und das Design der zugrunde liegenden Schaltungen.
Auf Basis eines ersten großvolumigen Kundenauftrags für einen globalen Premiumhersteller wird die iConF-Produktlösung voraussichtlich im Jahr 2028 als zentrale Komponente von Hella-Zonencontrollern in Serie gehen.
iConF überwacht und steuert aktiv die Stromversorgung, erkennt Fehler in Echtzeit und gewährleistet die Ausfallsicherheit (Fail Operational), sodass sicherheitskritische Funktionen wie Lenken oder Bremsen auch im Falle einer potenziellen Störung zuverlässig verfügbar bleiben. Da eFuses durch ihre reversible Funktionsweise vollkommen wartungsfrei sind und über Over-the-Air-Updates aktualisierbar sind, müssen sie nicht mehr frei zugänglich in die Fahrzeugarchitektur integriert werden. Zu den Vorteilen von iConF gehört zudem eine Gewichtsreduzierung des Kabelbaums um bis zu 25 Prozent.
Durch die Kombination des eFuse-ICs mit einer intelligenten Steuerungssoftware kann der erforderliche Bauraum weiter reduziert, die Anzahl der erforderlichen Komponenten verringert und eine intelligente Datenerfassung und -verarbeitung ermöglicht werden. Muster des iConF-eFuse-ICs sind ab sofort verfügbar. (jr)
