Mithilfe der Wireless Coexistence Test Solution von Keysight können Entwickler die Leistung von Wireless-Geräten in zunehmend überfüllten HF-Umgebungen schnell und reproduzierbar validieren.
Die Lösung automatisiert Wireless-Koexistenz-Tests, reduziert die Zahl manueller Einrichtungsvorgänge, verbessert die Reproduzierbarkeit von Tests und ermöglicht die frühzeitige Erkennung von Risiken während der Entwicklung.
Die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) empfiehlt Herstellern, das Risiko der Funkkoexistenz zu bewerten. Dabei verweisen die Richtlinien auf ANSI C63.27 als anerkanntes Bewertungsframework. Dieser Standard gewinnt auch im Automobilbereich an Bedeutung, um sicherzustellen, dass in Automobilen verbaute Funkmodule auch in gesättigten RF-Umgebungen (z. B. dichter Stadtverkehr) zuverlässig funktionieren.
Manuell durchgeführte Tests sind jedoch zeitaufwendig, komplex und schwer reproduzierbar. Die „Wireless Coexistence Test Solution” von Keysight automatisiert die Präkonformitätstests gemäß ANSI C63.27. Dadurch können Teams Interferenzrisiken früher erkennen, Nacharbeiten reduzieren und sich besser auf Einreichungen bei den Aufsichtsbehörden vorbereiten.
Die Lösung umfasst eine integrierte Bibliothek mit fast hundert vordefinierten Testszenarien gemäß ANSI C63.27. Damit können Entwickler alle drei Stufen – von Basisinterferenzen bis zu komplexen Mehrsignalumgebungen – effizient ausführen, ohne benutzerdefinierte Testaufbauten von Grund auf neu erstellen zu müssen. Um reale HF-Bedingungen nachzubilden, ist die Lösung mit einem Breitband-Vektor-Signalgenerator ausgestattet, der einen Bereich von 9 kHz bis 8,5 GHz abdeckt, auf 110 GHz skalierbar ist, Modulationsbandbreiten von bis zu 250 MHz (erweiterbar auf 2,5 GHz) bietet und über einen HF-Anschluss verfügt, der bis zu acht virtuelle Signale unterstützt.
Ein auf OpenTAP aufbauender plattformübergreifender Open-Source-Testsequenzer bietet skalierbare, konfigurierbare Tests über eine benutzerfreundliche GUI und eine offene Architektur, sodass Entwickler benutzerdefinierte Signale hochladen und Testpläne offline im Simulationsmodus validieren können. (jr)
