Im Februar 2026 wurden in Deutschland laut KBA 211.262 Personenkraftwagen (Pkw) in Deutschland neu zugelassen, was einem Anstieg von 3,8 % gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Davon wurden 68,5 % (+5,4 %) der Neuwagen gewerblich und 31,5 % (+0,7 %) privat zugelassen.
Unter den deutschen Marken wies MINI mit einem Plus von 49,2 % den stärksten Zuwachs im Februar 2026 auf und erreichte einen Neuzulassungsanteil von 1,4 %. Weitere Zugewinne im zweistelligen Bereich verzeichneten die Marken Opel (+44,4 %/5,2 %), Smart (+26,7 %/0,2 %) und Porsche (+10,0 %/1,2 %). Einstellige Zulassungssteigerungen entfielen auf die Marken MAN (+4,5 %/0,0 %) sowie BMW (+0,3 %/8,1 %). Rückläufige Neuzulassungszahlen registrierten hingegen die Marken Ford (-19,4 %/3,6 %), Mercedes (-9,9 %/8,0 %), Audi (-2,3 %/7,3 %) und VW (-2,1 %).VW blieb mit einem Anteil von 19,0 % dennoch die anteilstärkste deutsche Marke.
Unter den Importmarken mit mindestens fünfstelligen Neuzulassungszahlen verzeichnete Skoda (19.034 Pkw) mit einem Plus von 26,5 % und einem Anteil von 9,0 % die deutlichste Steigerung gegenüber dem Vorjahresmonat und war damit anteilsstärkste Importmarke. Seat lag mit 11.367 Pkw und einem Rückgang von 11,1 % dagegen hinter dem Ergebnis des Vorjahresmonats, was einem Anteil von 5,4 % entsprach. Mit mehr als 4.000 Neuzulassungen konnten die volumenstärkeren Importmarken Hyundai (+16,2 %/3,4 %), Fiat (+113,2 %/2,8 %), Citroën (+18,7 %/2,2 %) und Peugeot (+2,8 %/2,2 %) ebenfalls einen Zuwachs bei den Neuzulassungen verzeichnen. Rückgänge verbuchten hingegen die Marken Toyota (–14,3 %/2,3 %), Kia (–0,2 %/2,0 %) und Dacia (–15,4 %/1,9 %).
Mit einem Anteil von 33,8 % waren die SUVs das stärkste Segment. Zweistellige Anteile erreichten auch die Kompaktklasse (14,2 %/-9,6 %) und die Kleinwagen (13,0 %/+10,2 %). Auf dem vierten Platz folgen die Geländewagen mit einem Anteil von 11,1 %, was einem Rückgang von 1,3 % entspricht.
Die Wohnmobile erzielten mit +74,5 % die deutlichste Steigerung (+3,9 %), gefolgt von den Minivans (+37,4 %/+0,7 %). Auch die Utilities wiesen mit +1,1 %/5,2 % Zugewinne im einstelligen Bereich aus. Die Segmente Oberklasse (-38,1 %/0,4 %), Sportwagen (-32,5 %/0,6 %), Obere Mittelklasse (-15,0 %/4,7 %), Minis (-9,6 %/1,8 %), Großraum-Vans (-4,8 %/1,8 %) und Mittelklasse (-1,3 %/8,2 %) lagen hingegen hinter dem Ergebnis des Vergleichsmonats zurück.
84 838 Neuwagen verfügten über einen Hybridantrieb und erreichten einen Anteil von 40,2 % (+9,2 %), darunter 24 328 Plug-in-Hybride (11,5 %/+24,5 %). 46 275 Neuwagen waren Elektro-Pkw (BEV) und erreichten einen Anteil von 21,9 %. Diese Antriebsart lag mit +28,7 % über dem Ergebnis des Vorjahresmonats. 22,9 % der Neuzulassungen waren Benzinern (48.404 Pkw) zuzurechnen, deren Anzahl im Vergleich zum Vorjahresmonat um 14,9 % abnahm. Mit -2,4 % waren auch 31.338 Diesel-Pkw rückläufig, ihr Anteil betrug 14,8 %.
Der durchschnittliche CO₂-Ausstoß der Pkw-Neuzulassungen betrug im Februar 2026 102,6 g/km (-6,5 %).
Auf dem Nutzfahrzeugmarkt war bei den Fahrzeugklassen überwiegend ein Zuwachs zu verzeichnen, wobei dieser bei den Sattelzugmaschinen am deutlichsten ausfiel (+27,9 %). Die Neuzulassungen bei den Lastkraftwagen (Lkw) waren hingegen rückläufig (-5,0 %). (jr)
